MGV 1863 e.V. Pfaffenweiler

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Pension Jaspis

Ihre Pen­sion vor den To­ren Frei­burgs im son­ni­gen Breis­gau zwi­schen Wald und Re­ben!


Presse & Archiv


24.07.2018 von T. Falk

Generalversammlung 2018

Vorstandswahlen bestätigen Hans-Peter Sütterle als ersten Vorstand

Am 24. Juli 2018 fand die Generalversammlung des MGV 1863 Pfaffenweiler im Sall der Winzergenossenscahft statt. Wir haben uns sehr gefreut Dieter Hanser in Vertretung für Bürgermeister Dieter Hahn, den ehemaligen Bürgermeister Fritz Gutgsell und Lothar Hengst begrüßen zu dürfen.

Nach der Eröffnung mit dem Lied „Gut wieder hier zu sein“, gedachten wir zunächst den Verstorbenen des Vereins, und im Besonderen dem dieses Jahr verstorbenen Ehrenmitglied Rudolf Eckerle mit einer Schweigeminute und dem Lied „Näher mein Gott zu Dir“.

Anschließend begrüßte der erste Vorstand Hans-Peter Sütterle die Anwesenden.

Schriftführer Thorsten Falk berichtete über die Ereignisse des vergangenen Jahres. Trotz intensiver Vorbereitungen auf unser diesjähriges Jahreskonzert, ließen wir uns einige Gelegenheiten unser sängerisches Können zu zeigen, nicht entgehen. So am ersten Mai, an dem wir Bürgermeister Dieter Hahn auf seiner Geburtstagsfeier das obligatorische Maiständele vortrugen. Bis zur Sommepause wurde intensiv für das Konzert geprobt. Mit dem Schneckenfest startete die neue Saison, und wir mussten leider das ursprünglich für den Herbst geplante Konzert auf das Frühjahr 2018 verschieben. Am Volkstrauertag beteiligten wir uns ebenso wie die Winzerkapelle mit jeweils einem Stück. Der nächste größere Auftritt war beim Adventskonzert unserer Sängerkollegen von Frohsinn Hausen, mit denen wir gemeinsam bei Kaffee und Kuchen für die Gäste Adventsstimmung schafften. Insbesondere der Direktvergleich zweier sehr schöner Varianten von „Maria durch ein Dornwald ging“, einmal für Männerchor, präsentiert von uns und einmal als gemischter Chorsatz präsentiert von den Gastgebern wird mir in Erinnerung bleiben. Nach einigen Sonderproben gelang es uns dann am 30. April vollständig auf der Bühne zu stehen und unser Publikum am Jahreskonzert mit Klassikern der Comedain Harmonists zu begeistern. Insgesamt war es für uns Sänger ein anstrengendes aber erfolgreiches Probenjahr und wir freuen uns auf das kommende Programm, das wieder einige Überraschungen bereit halten wird.

Der MGV ist leider im Vergangenen Jahr wieder etwas geschrumpft, so haben wir zur Zeit 13 aktive Sänger. Wir freuen uns aber sehr, dass Noah Scherzle sich seit einigen Proben zu uns gesellt hat. Ein herzliches Willkommen!

Leider war das letzte Jahr finanziell nicht ganz so erfolgreich, wie Kassenwart Mathias Bösch berichtete. Insbesondere das Schneckenfest lief aufgrund instaabiler Wetterlage eher schleppend, so dass wir unter dem Strich ein leichtes Minus zu verbuchen haben.

Der Dirigent Christian Wunsch bedankte sich für die aktive Beteiligung am intensiven Probenjahr und die produktive und intensive Zusammenarbeit mit dem Vorstand. Neben dem gelungenen Jahreskonzert freute er sich auch sehr über die Beteiligung am Jahreskonzert der freiburger Bäcker im zähringer Bürgerhaus. Er stellte auch wieder eine mögliche Einladung unserer Hausener Kollegen zu einem gemeinsamen Kirchenkonzert im Elsass in Aussicht.

Der erste Vorstand Hans-Peter Sütterle betonte noch einmal den großen Erfolg des Jahreskonzerts mit knapp 150 Gästen, die keine „Pflichtfans“ waren, wie er sich ausdrückte, also keine Chorangehörigen. Er möchte den Weg in Richtung Moderne fortsetzen und hofft damit noch den ein oder anderen Sänger gewinnen zu können. Nichtsdestoweniger appelierte er an alle Mitglieder aktiv neue Sänger anzuwerben. Er freut sich „eine so tolle Truppe“ leiten zu dürfen. Im Herbst wollen wir das Konzert im Altenheim Siloah, das leider wegen der Proben auf unseren Tanz in den Mai ausfallen musste, nachholen. Außerdem kündigt Hans-Peter an, dass wir dieses Jahr auch wieder am Weihnachtsmarkt vertreten sein werden, und versicherte natürlich auch unsere aktive Teilnahme am Schneckenfest. Sein besonderer Dank gilt Christian Wunsch, der bereit ist mit uns neue Wege zu gehen und damit das Programm frisch zu erhalten.

Nach den Berichten des Vorstands und des Dirigenten wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Im Anschluss fanden die Vorstandswahlen unter Leitung von Dieter Hanser statt. Hans-Peter Sütterle wurde in seinem Amt als erster Vorsitzender mit einer Enthaltung und ohne Gegenstimmen bestätigt. Alfred Schmucker ersetzt Martin Reichenbach als zweiten Vorsitzenden mit einer Enthaltung ohne Gegenstimmen. Mathias Bösch und Thorsten Falk wurden in ihren Ämtern ohne Gegenstimmen mit jeweils einer Enthaltung bestätigt. Als weiteres neues Mitglied der Vorstandschaft dürfen wir Conrad Sütterle zur Wahl zum Beisitzer ohne Gegenstimmen mit einer Enthaltung gratulieren. Zum Kassenprüfer wurden Günter Reich und Julius Bucher bestimmt.

Zum Abschluss überbrachte Dieter Hanser das Grußwort der Gemeinde, in dem er unseren kleinen aber feinen Verein für seine Ausdauer und die Fähigkeit mit so wenigen aktiven Sängern ein Konzert zu stemmen, lobte. Er drückt dem Verein die Daumen, dass er weitere junge Mitglieder werben kann. Zum Abschluss wünscht er uns ein gelungenes und vor allen Dingen unfallfreies Schneckenfest.

Die Sitzung wurde mit dem Lied „Ein Freund, ein guter Freund“ geschlossen, und die Saison fand ihren Ausklang bei einem gemütlichen Essen in der Reblandklause.


10.06.2018

Gastauftritt beim Jahreskonzert der Bäcker

Der Bäckerchor

Pünktlich zu einem gemütlichen Kaffee mit natürlich von unseren Sangeskollegen von der Sängerrunde der Bäckerinnung Freiburg 1906 e.V. selbst gebackenem Kuchen, konnten wir ihr Jahreskonzert mit einer kleinen Auswahl aus unserem Comedian Harmonists Programm bereichern.

Neben den Bäckern (und ihren Handwerkskollegen) wurde das Konzert von Sopranistin Judith Gebhardt durch einem frischen und frechen Soloblock aufgelockert und auch Chroleiter Christian Wunsch überzeugte mit „Ein Lied geht um die Welt“ von Hans May. Begleitet wurde das Konzert von Oksana Sebowa am Klavier.


31.05.2018

Fronleichnam

Die Fronleichnamsprozession durch Pfaffenweiler

2018 ging die Fronleichnamsprozession wieder durch Pfaffenweiler. Der MGV sang an den Stationen Mittlere Straße / Weinstraße das „Taizé-Gloria“ und an der Linde „Dona Nobis“. Wir konnten uns wie schon in den vergangenen Jahren über herrliches Wetter freuen.


30.04.2018 von C. Wunsch, T. Falk (ed.)

Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da!

Der MGV Pfaffenweiler feiert mit knapp 150 Gästen sein erstes großes Konzert seit dem 150jährigen Jubiläum.

Die Nacht ist nicht allein zum schlafen da

Am Abend des 30. April 2018 lud der MGV zum ersten großen Konzert seit dem 150jährigen Jubiläum.

Mit dem Programm verließ der Männergesangverein Pfaffenweiler einmal mehr die doch etwas ausgetretenen Pfade des klassischen Männerchorgesangs und präsentierte, von kleinen Ausnahmen abgesehen, große Hits des auch heute noch unvergessenen Vokalensembles „Comedian Harmonists“.

Stücke wie „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Ein Freund, ein guter Freund“ und „Veronika, der Lenz ist da“ durften dabei nicht fehlen. Aber auch Unbekannteres konnte entdeckt werden.

Neben dem musikalisch hohen Niveau der Stücke, besticht der Esprit ihrer Texte, die maßvolle Frivolität mit frechem Charme, Sprachwitz mit komödiantischen Szenen zu verbinden wissen.

Nach dem großen Erfolg des Vokalensembles 1932 in der Berliner Philharmonie, wo sonst Furtwängler mit den Philharmonikern Triumphe feierte, auf höchstem internationalen Niveau musizierte, wurde ihre Kunst wirklich ernst genommen, sie wurden vom Makel der Vergnügungssteuer befreit.

Das Ensemble hatte sich auf eine Zeitungsannonce vom 18. Dezember 1927 hin in Berlin gegründet, übte monatelang ohne Gage, ganz ähnlich übrigens wie die Herren unseres Chores, für seinen ersten Auftritt, hatte bald große Erfolge, die zu Auftritten in allen großen deutschen Städten führten, schließlich sogar im Jahre 1934, das Nazi-Regime hatte bereits die Macht an sich gerissen, in eine große Amerika-Tournee mündeten.

Der Reichskulturkammer waren die drei Juden bzw. Nichtarier des Ensembles bald schon ein Dorn im Auge. Man erteilte ihnen Auftrittsverbot, versagte ihnen die Mitgliedschaft in diesem berüchtigten Kulturgremium.

Der baldige Niedergang des Ensembles war die Folge; ein umjubeltes, höchst erfolgreiches hochmusikalisches Team von fünf Sängern und einem Pianisten, in Deutschland und dem Ausland gleichermaßen geschätzt, musste sich der widerwärtigen Nazi-Kulturpolitik geschlagen geben, wie man es auch im hervorragenden Vilsmaier-Film über diese Gruppe beklemmend erfahren kann.

Die Sänger in Aktion

Wir haben uns in der Vorbereitung auf dieses Konzert über Wochen und Monate mit viel Freude und großem Engagement diesen kleinen kompositorischen Meisterwerken gewidmet, viel gelacht, auch über die frechen, manchmal etwas anzüglichen Texte, sind manchmal auch an unsere Grenzen gekommen, haben aber letztendlich nie den Mut verloren und uns immer darauf gefreut unserem Publikum in Pfaffenweiler etwas besonderes zu bieten.

Beispielsweise „Donna Clara“ erzählt von einem schlichten Kaufmann aus Posen, der einer spanischen Tänzerin verfallen ist. Sie erscheint ihm nachts im Traume, was seine Liebesglut zur Raserei steigert. Er wird zum Dichter und erschafft folgende hochpoetische und originelle Zeilen:

„Oh Donna Clara, ich hab Dich tanzen gesehen, und Deine Schönheit hat mich toll gemacht.
Ich hab im Traume Dich dann im Ganzen gesehen, das hat das Maß der Liebe voll gemacht.
Bei jedem Schritte und Tritte biegt sich Dein Körper genau in der Mitte
und herrlich gefährlich sind Deine Füße, Du Süße, zu sehn.
Oh Donna Clara, Du bist wunderschön“

Auch über Herrn Krause vom Nachbarhause könnte man manches berichten, aber lassen wir das..., Sie kennen es vielleicht aus dem allerberühmtesten Stück der Comedian Harmonists, dem „kleinen grünen Kaktus“.

Ergänzt wurde unser Programm durch zwei Lieder, die vor allem mit dem Interpreten Joseph Schmidt, einem Tenor, klein an Wuchs aber mit großer Stimme gesegnet auch heute noch assoziiert werden: „Heut ist der schönste Tag in meinem Leben“ und „Ein Lied geht um die Welt“.

Aber auch Kontrabässe spielten am Konzertabend eine große Rolle. Mit der „Moonlight-Serenade“ und „I got Rythm“ verzauberten Michael Pöhlmann und sein junges Kontrabassensemble mit tiefen rhythmischen Klängen das Publikum. Insbesondere das jüngste Mitglied der Combo zauberte ein verzücktes Lächeln auf so manches Gesicht im Publikum. Im Anschluß an die brilliant vorgetragenen solistischen Einlagen des Chorleiters Christian Wunsch, setzte Conrad Sütterle mit Paul Hindemiths „Bass im 6. Stock“ oder „Des Löwen Wonne“ ein besonderes Highlight im Konzertprogramm.

Im Anschluss an das Konzert, konnten bei fetziger Jazzmusik der Jazzband der Musikschule Freiburg noch Sekt und Häppchen eingenommen werden um sich für den anschließenden Tanz in den Mai zu stärken.

Ausführende:

  • Männergesangverein 1863 Pfaffenweiler e.V.
  • Kontrabassensemble Michael Pöhlmann
  • Jazz Band der Musikschule Freiburg
  • Alfred Schmucker, Baritonsolo
  • Conrad Sütterle, Kontrabasssolo
  • Michael Pöhlmann, Kontrabass
  • Eva Steiert, Klavier
  • Christian Wunsch, Leitung und Tenor

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen beteiligten auf der Bühne, vor der Bühne beim Einlass und hinter der Theke für einen gelungenen Konzertabend.

Badische Zeitung vom 4.05.2018 von Wolf-Wilhelm Adam

Hommage an die Comedian Harmonists

Gelungene Rückkehr des Männergesangvereins Pfaffenweiler auf die Konzertbühne.

Pfaffenweiler. „Nun Freunde, lasst es mich einmal sagen: Gut wieder hier zu sein – gut euch zu sehn.“ Der Refrain des Eröffnungsstückes „Gut, wieder hier zu sein“, von Hannes Wader sprach den Musikern aus der Seele. Denn der Männergesangverein (MGV) Pfaffenweiler meldete sich auf der Bühne zurück. Nach drei Jahren Abstinenz traten die 13 Sänger das erste Mal wieder mit einem großen Konzert auf. Über mehrere Wochen hinweg hatten sie ein Comedian Harmonists-Programm einstudiert, das sowohl die bekanntesten Stücke des Quintetts der „Kleine grüne Kaktus“ und „Veronika, der Lenz ist da“ umfasste wie auch nicht ganz so bekannte Stücke, die nicht weniger amüsant, durchweg zweideutig und belustigend waren.

Hans-Peter Sütterle, der Vorsitzende des MGV Pfaffenweiler, hieß die zahlreichen Besucher Willkommen. Er freute sich, dass viele gekommen waren, und griff die Nachwuchssorgen des MGV auf: „Wenn ich hier ins Publikum schaue, dann sehe ich viele singfähige Männer. Kommt doch mal in die Dienstagsabend-Probe und lasst euch von der Freude am Singen anstecken“, war sein Appell.

Benno Dierenbach war derjenige, der durchs abendliche Programm führte und mit einer Kombination von Humor und Detailreichtum die Stücke ansagte. Mit „Veronika, der Lenz ist da“, das auch bei den Harmonists immer das Eröffnungsstück war, brachen die Sänger das Eis und hatten die Zuhörer von Beginn an auf ihrer Seite. „Die kleine Stadt will schlafen gehen“ und „Die Nacht ist nicht zum Schlafen da“ folgten und setzten dort an, wo der Veronika-Evergreen aufhörte: In den zweideutigen Texten des Quintetts, das in der schwierigen Zeit des Nationalsozialismus und der Judenverfolgung sowohl geliebt wie auch gehasst wurde. [...]

Nichtsdestotrotz hat ihr Schaffen überdauert und lebt auch heute noch in den verschiedenen Interpretationen weiter. So auch in der des MGV Pfaffenweiler. „Ich hab das Fräul’n Helen baden sehen“ und „Wochenend und Sonnenschein“ sind weitere grandiose Stücke, die die Sänger des MGV gekonnt darbrachten. Eine durchaus interessante und spannende Ergänzung zu den Herrenstimmen war an diesem Abend das Kontrabassensemble der Musikschule Freiburg. Michael Pöhlmann hatte die Leitung inne und präsentierte zusammen mit Valentin Klein, Emil Reuter und Jaron Markert Stücke wie die „Moonlight-Serenade“ von Glenn Miller oder „I got Rhythm“ von George Gershwin.

Etwas ganz ausgefallenes brachte Conrad Sütterle mit seinem Kontrabass dar: das Werk von Paul Hindemith „Bass im 6. Stock“. Der Kontrabass im Zwiegespräch mit Wortphrasen und kurzen Erzählungen entlockte so manchen Lacher und belustigtes Kopfschütteln. Hervorragend dargebracht von dem Musiker, der gleichzeitig auch im MGV als Sänger aktiv ist.

Conrad Sütterle bei seinem ausgefallenen Kontrabass-Solo   | Foto: Wolf-Wilhelm Adam
Conrad Sütterle bei seinem ausgefallenen Kontrabass-Solo (Foto: Wolf-Wilhelm Adam)

Und auch Christian Wunsch ließ seine Qualitäten nicht nur als musikalischer Leiter des Männergesangsvereins durchblicken: Als Tenorsolo glänzte seine durchdringende Stimme bei den beiden Stücken „Ein Lied geht um die Welt“ und „Heut ist der schönste Tag in meinem Leben“. Begleitet wurde er, wie auch das gesamte Ensemble, von Eva Steiert am Klavier.

Der „kleine grüne Kaktus“ bildete den Abschluss des konzertanten Teils. Ihm folgte der Tanz in den Mai mit der Jazzband der Musikschule Freiburg.

Reblandkurier vom 9.05.2018 von Christoph Jehle

Comedian Harmonists beim Männergesangverein (MGV) Pfaffenweiler

Der MGV auf der Bühne Das Kontrabassensemble Michael Pöhlmann

Am Abend des 30. April fand der Männergesangverein Pfaffenweiler unter der Leitung von Christian Wunsch in der Batzenberghalle mit einem maßvoll frivolen Repertoire zurück in die Öffentlichkeit, am Klavier begleitet von Eva Steiert. Mit seiner Aufführung erinnerte der MGV an das Ende der Goldenen Zwanziger Jahre und die nachfolgenden zwölf dunklen Jahre, in welchen hervorragende Künstler in Deutschland Auftrittsverbot erhielten. Ergänzt wurde der Auftritt vom Kontrabassensemble Michael Pöhlmann und der Möglichkeit zum Tanz in den Mai.


Wir trauern um unser Ehrenmitglied Rudolf Eckerle

Am 12. Januar 2018 mussten wir unserem Ehrenmitglied Rudolf Eckerle die letzte Ehre geben.

Der MGV Pfaffenweiler war ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. In seinen 60 Jahren aktiver Sängerzeit verpasste er kaum eine Probe oder einen Auftritt, führte 19 Jahre gewissenhaft die Bücher des MGV und war sieben Jahre lang zweiter Vorstand. Er erlebte in dieser Zeit 15 Chorleiterwechsel und wurde vielfach für sein herausragendes Engagement geehrt.

Die „älteren“ Vereinsmitglieder erinnern sich noch lebhaft an seine Anekdoten und sein fundiertes Wissen über unsere Heimat Pfaffenweiler. Selten hörte man von ihm „Das weiß ich nicht.“. Seine berühmten Chuddle, die er mit Liebe und Sachverstand herstellte, sind für die meisten heute aktiven Mitglieder nur noch Legende, aber viele Ehemalige schwärmen noch heute. Über dreißig Jahre haben er und seine Familie ihren Hof für die Sängerlaube am Schneckenfest zur Verfügung gestellt. Für all dies und viel mehr, wollen wir Rudolf danken und werden ihn in unseren Reihen sehr vermissen.


Kleiner Gastauftritt beim Adventskonzert des Frohsinn Hausen

Am 17. Dezember 2017 war es uns ein besonderes Vergnügen unsere Sängerkollegen und Freunde aus Hausen bei ihrem Adventskonzert unterstützen zu dürfen. Ein besonderes Highlight war der Direktvergleich eines Männerchorsatzes und eines Satzes für gemischten Chor des klassischen Weihnachtsliedes „Maria durch ein Dornwald ging“. Trotz dünner Acht-Mann Besetzung, konnten wir den gemütlichen Adventsnachmittag mit etwas Männergesang bereichern und hatten sehr viel Freude dabei.


Volkstrauertag 2017

Auch an diesem Volkstrauertag gedachte der MGV den Opfern der Weltkriege mit einem Trauergesang.


Schneckenfest 2017

Wie jedes Jahr beteiligte sich der MGV auch dieses Jahr mit der Sängerlaube am Schneckenfest. Als besondere Neuerung wurde dieses Jahr neben Zwiebelkuchen und Waffeln, Rindfleischsalat to go im Weckglas angeboten. Leider mussten wir dieses Jahr auf die Spätzünder, die sonst für ausgelassene Stimmung sorgten, verzichten. Dennoch war insbesondere der Sonntag mit herrlichstem Wetter ein Traum für einen Bummel über das Fest und wir konnten uns nicht über Mangel an Besuchern beklagen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helfern und Familie Krieger für die Bereitstellung ihres Hofs für unsere Laube.


Saisonabschluss 2017

Am 25. Juli ging es mit dem traditionellen Grillfest und Hock auf der Grünwasenhütte in die Sommerpause. Vielen Dank an alle Helfer und Spender von Salaten und Kuchen für das wie immer üppige Buffet.


8.04.2017 von Thorsten Falk

Generalversammlung 2017

Nach der gesanglichen Eröffnung mit „Wie kann es sein?“ von den Wise Guys begrüßte der Vorstand Hans-Peter Sütterle die beinahe vollzählig anwesenden Mitglieder, sowie die Gäste Bürgermeister Dieter Hahn, den Ehrenvorsitzenden Peter Kotterer sowie die Vorsitzende der Batzenberger Winzerkapelle Karin Horst.

Im Rahmen des Totengedenken erinnerte Hans-Peter Sütterle an den allzu frühen Tod unseres Sängerkameraden Alex Schuble im April 2016.

Bürgermeister Dieter Hahn überbrachte den Gruß der Gemeinde und dankte dem MGV für seine Bereicherung des kulturellen Angebots in Pfaffenweiler mit besonderer Erwähnung des Maiständeles. Er dankte dem MGV weiterhin für die Mitwirkung beim Volkstrauertag, der sehr wichtig ist für das Gemeindeleben. Insbesondere in der heutigen Zeit mit sehr vielen bewaffneten Konflikten und Kriegen, sollte man sich die Zeit nehmen nachzudenken. Bei den Bürgermeisterwahlen in Sölden und Märzhausen haben die jeweiligen Männergesangvereine gesungen. Das Durchschnittsalter dieser Vereine war jenseits der 70. Es ist schön dass man bei uns auch jüngere Gesichter sieht und es gibt uns Hoffnung, dass sich der MGV weiter stabilisiert. Die Vereinsförderung wurde Ende 2016 neu geregelt, es gibt zum einen einen neuen Jugendförderungszuschuss, der den MGV nicht direkt betrifft, aber auch eine Erhöhung des Basiszuschusses um 20%. Weiterhin richtete Dieter Hahn einen Gruß von Patrick Benitz aus, der mit Stolz darauf hinwies, dass dieses Jahr das 40. Schneckenfest im 40. Jahr stattfinden wird. Wir wollen wegen des Jubiläums nicht alles anders machen, aber wollen natürlich den Standard bieten, den wir immer geboten haben. Das Dorf hofft, dass auch der MGV wieder am Schneckenfest beteiligt sein wird.

Anschließend berichtete der Dirigent Christian Wunsch. Chorgesang ist eine Bereicherung für die Gesellschaft. 2014 wurde der Chorgesang auf die Liste des immateriellen Kulturerbes gesetzt. Er dankte dem Verein für das vergangene Probenjahr. Wir erarbeiten neue Textformen, neue Partituren, wie z.B. „Kyrie“, „Schau auf die Welt“, „Wie kann es sein“ oder seit diesem Jahr „Der kleine grüne Kaktus“. Unsere kleine Novembertournee in drei Kirchen blieb ihm dabei in besonders guter Erinnerung. Er erinnerte sich mit großer Freude an die Standing Ovations am Konzert in Hausen und mit etwas Schrecken an das schöne aber verregnete Maisingen letztes Jahr. Als kleiner Chor leben wir vom Verantwortungsgefühl und dem Einsatz aller aktiven Mitglieder. Christian Wunsch dankte dem Verein, dass dies insbesondere in Bezug auf den Probenbesuch oft der Fall war. Er freute sich auch über das gute Verhältnis zum Vorstand und insbesondere zu Hans-Peter Sütterle. In diesem Jahr wollen wir ein neues Konzertprogramm erarbeiten, Musik der 20er Jahre gemeinsam mit einem Kontrabassensemble.

Der erste Vorstand Hans-Peter Sütterle lobte die erfolgreiche Arbeit des vergangenen Jahres. Der Chor wächst immer besser zusammen, zur Zeit haben wir ein Drittel Bestandsmitglieder und zwei Drittel Neumitglieder, was viel Arbeit erfordert wieder ein Repertoire aufzubauen, aber wir sind auf einem guten Weg. 16 aktive Sänger bedeuten, dass auch mal ein Konzert kurzfristig abgesagt werden muss. Dies ist natürlich nicht lustig für den Verein und den Dirigenten, aber leider nicht zu ändern. Herr Sütterle bevorzugt aber 16 Sänger, die ein gutes Einvernehmen haben, und das ist zu seiner großen Freude der Fall, anstelle von 40 mit schlechter Stimmung. Es ist wichtig, dass wir miteinander reden und nicht übereinander. Er wies nochmal auf den neuen Aufruf für Projektsänger für unser Herbstkonzert hin. Jedes Mitglied hat den Auftrag neue Mitglieder zu werben. Diese Bitte geht auch an Gönner und Freunde des Vereins um möglichst viele Multiplikatoren zu haben. Wir wollen wieder ein selbstgetragenes Konzert veranstalten mit Schlagern der 20er und 30er Jahre. Das Konzert soll nicht konventionell in der Halle stattfinden, sondern in alternativem Rahmen. Wir überlegen uns ein neues spannendes Konzept, dass wir dann umsetzen werden. Auch dieses Jahr ist natürlich ein Maisingen geplant. Die Chorgruppe Süd veranstaltet wieder „Freiburg singt“ mit voraussichtlicher Teilnahme des MGV. Ebenso konnte Herr Sütterle den Bürgermeister diesbezüglich beruhigen, dass der MGV selbstverständlich auch dieses Jahr fürs Schneckenfest zur Verfügung steht. Auch ist wieder eine Weihnachtsfeier vorgesehen. Herr Sütterle berichtete kurz über die gestrige Versammlung der Verbandsgruppe Süd, die ein großes Konzert am 21. Oktober plant. Wir werden im Verein eine mögliche Teilnahme besprechen. Abschließend danke er Christian Wunsch für seinen Einsatz und seine Geduld, ebenso dankte er allen Mitgliedern und Freunden, die den Verein immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Der Schriftführer Thorsten Falk resümmierte das vergangene Jahr. Wir widmeten Alex Schuble das letztjährige Singen zum ersten Mai, auch wenn allen das Singen schwerer fiel an diesem Tag. An seiner Beisetzung am darauffolgenden Montag gaben wir ihm die letzte Ehre. Am 7. Mai konnten wir mit einem kleinen Liedbeitrag Julius Bucher zum 60. Geburtstag gratulieren. Sehr gefreut haben wir uns Eberhard Weller wiederzusehen und zu erfahren, dass er wieder aktiv mit einsteigt. Das erste große Konzert des letzten Jahres war das gemeinsame Konzert mit dem Gesangverein „Frohsinn“ Hausen in der Möhlinhalle am 15. Mai. Das Publikum kam zusätzlich mit dem Hausener Kinderchor, den „Kichererbsen“, dem „Liederkranz 1879“ Pohl-Göns, dem Kirchenchor St. Johannes und dem Gitarren- und Mandolinenverein Munzingen voll auf seine Kosten. Begleitet wurde das Konzert von Pianistin Oksana Sebowa und Trompeterin Doris Wehrle. Die Solo-Einlagen der Sopranistin Elisabeth Scholl rundeten das Konzert perfekt ab. Schon zwei Tage nach dem Konzert wurde die Probe durch ein besonderes Highlight ersetzt, nämlich die Teilnahme an der SWR1 Online-Chor Aktion, für die wir „Imagine“ von John Lennon eingesungen haben. Verschiedene zusammenschnitte aller Teilnehmer wurden im SWR Fernsehen gezeigt und waren danach einen Monat auf der SWR Homepage zu sehen. Leider können wir das Video aus rechtlichen Gründen selbst nicht online stellen. Nachdem der MGV die Fronleichnamsprozession 2014 leider nicht aktiv begleiten konnte, waren wir sehr froh 2016 die Prozession wieder mit zwei Liedern bereichern zu dürfen. Vielen Dank an alle Sängerkollegen für den Spontanauftritt bei meiner Promotionsfeier. Mit dem Hock in der Grünwasenhütte Ende Juli ging es in die Sommerpause, in der Christian Wunsch, Klaus Deck und Alfred Schmucker den Verein beim Tennisgrümpelturnier der Vereine würdig vertraten. Wie jedes Jahr endete die Sommerpause mit dem Schneckenfest, an dem wir wieder unsere Sängerlaube für die Besucher öffneten und dieses Jahr neben Waffeln und Zwiebelkuchen auch wieder Rindfleischsalat anboten. Leider war das Schneckenfest 2016 die letzte Gelegenheit die Spätzünder live erleben zu können. Es hat nicht nur den Gästen, sondern auch uns immer viel Spaß gemacht mit euch. Ich freue mich sehr, dass wir der Überalterung der Vereine letztes Jahr mit dem Beitritt von Conrad Sütterle aktiv entgegenwirken konnten. Statistisch gesehen ist damit der Durchschnittssänger im letzten Jahr statt um ein Jahr zu altern um 1.3 Jahre jünger geworden. Herzlich willkommen im Verein, wir freuen uns, dass Du dabei bist! Am 9. Oktober durften wir Klaus 70. Geburtstag feiern und ein Ständele durfte natürlich nicht fehlen. Leider mussten wir unsere Teilnahme am Konzert „Der Batzenberg singt“ wegen mehrerer krankheitsbedingter Ausfälle kurzfristig absagen. Zum Volkstrauertag haben wir am Kriegerdenkmal wie jedes Jahr der gefallenen Soldaten aus Pfaffenweiler gedacht. Das größte und auch abschließende Event des letzten Jahres waren die drei Konzerte in den Kirchen in Pfaffenweiler, Gutach und Kirchzarten, gemeinsam mit dem MGV Kirchzarten am 18., 19. Und 20. November. Neben den Vereinen haben Christian Wunsch und Regine Bessei das Konzert mit solistischen Einlagen bereichert. Begleitet wurden die Konzerte von Oxana Sebova am Klavier. Wir durften sehr unterschiedliche Publikumsreaktionen beobachten, was jedoch nicht an mangelnder Begeisterung lag, sondern eher an Unsicherheiten ob lauter Beifall in der Kirche angemessen sei. Das neue Jahr eröffneten wir mit dem mittlerweile traditionellen Konzert im Altenheim Siloah in Bad Krozingen. Wie jedes Jahr war es uns eine große Freude, die vom Publikum geteilt wurde. Am Wochenende des 19. Februar vertraten Erhard Leimgruber, Klaus Deck, Conrad Sütterle und Thorsten Falk den MGV am diesjährigen Vereinsschießen des Sportschützenvereins Pfaffenweiler. Leider war unser Topschütze Joachim Scherle an diesem Wochenende krank. Mit Hilfe von Conrad Sütterle konnten wir knapp die Winzerkapelle auf den letzten Platz verweisen. Am 26. März war dann das zweite Konzert des Jahres gemeinsam mit dem Gesangverein „Frohsinn“ Hausen und dem MGV Kirchzarten in der Kirche in Hausen. Ein besonderes Highlight dieses Konzerts waren die Kinder der „Kichererbsen“, die gemeinsam mit Hausen und Pfaffenweiler „Schau auf die Welt“ performten. Am Ende des Konzerts wurden alle Beteiligten mit Standing Ovations belohnt. Ursprünglich war außerdem ein Gastauftritt beim MGV „Teutonia“ Reute geplant, der leider aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle kurzfristig abgesagt werden musste.

Im vergangenen Jahr waren wir neben den 46 Probenterminen, an insgesamt 6 öffentliche Auftritten, 4 Feiern aktiver Sänger im familiären Kreis, 4 außerordentlichen Ereignisse und natürlich am Schneckenfest beteiligt.

Anzahl aktiver Sänger: 16 (+2 im Vergleich zum Vorjahr)
Durchschnittlicher Probenbesuch: 81%
Durchschnittlicher Auftrittsbesuch: 90%

Klaus Kiefer, Günter Reich und Alfred Schmucker erhalten für regelmäßigen Probenbesuch einen Gutschein.

Nach dem Bericht des Kassierers und der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet und die Sitzung mit dem Lied „Ihr Freunde nun das Lied verklang“ geschlossen.


15.01.2017

Kleines Konzert zum Jahresanfang im Altenheim Siloah

Programm

Aus unserem Weihnachtsrepertoire

1.Georg Philipp TelemannIch will den Herrn loben
2.Eugène ThomasKyrie
3.Maria durch ein Dornwald ging
4.Es kam ein Engel
Weihnachtslied aus Ungarn
5.Als die Welt verloren
Weihnachtslied aus Polen
6.Rudolph, The Red-Nosed Reindeer
Weihnachtslied aus Amerika

Solistisches

7.Joseph HaydnDas Leben ist ein Traum
8.Giulio CacciniAve Maria
9.René KolloWeihnachtsfriede

Gemeinsam gesungen

10.Walter PappertSlowenischer Weinstrauß

Aus unserem weltlichen Repertoire

11.VangelisConquest of Paradise
12.Luigi DenzaFuniculi, funicula
13.Schwarzwaldlied
14.Reinhard MeyWelch ein Geschenk ist ein Lied

Ausführende:

Männergesangverein Pfaffenweiler & Christian Wunsch (Tenor und Leitung)


Konzerte in der Kirche gemeinsam mit dem MGV Kirchzarten

Badische Zeitung vom 22.11.2016 von Sarah Nöltner

Zwei Männerchöre mit drei Konzerten in drei Kirchen

Sänger aus Pfaffenweiler und Kirchzarten singen gemeinsam.

Pfaffenweiler. Drei Dop­pel­kon­zer­te des Män­ner­cho­res Kirch­zar­ten und des Ge­sang­ver­eins Pfaf­fen­wei­ler unter Leitung des ge­mein­sa­men Di­ri­gen­ten Christian Wunsch gaben die Chöre am Wo­chen­en­de: in Pfaf­fen­wei­ler, in Gutach und in Kirch­zar­ten. Das erste Konzert fand in St. Columba in Pfaf­fen­wei­ler statt und war vom Klang­vo­lu­men her ein Statement gegen das Män­ner­chor-Ster­ben.

39 Sänger aus zwei Chören hatten sich zu­sam­men­ge­fun­den und schufen einen vo­lu­mi­nö­sen Klang­ein­druck. Zwar zeigte die Al­ters­struk­tur, dass junge Leute bei den Chören in der Min­der­heit sind, doch im Zu­sam­men­schluss zeigten sich die Chöre lebendig. Das Programm war viel­sei­tig und sollte Of­fen­heit für Neues und Gen­re-Frem­des aus­drücken. Neben klas­si­scher, leicht mo­ra­li­ner Män­ner­ge­sangs­ver­eins-Fröh­lich­keit boten die Chöre auch kirch­li­ches Liedgut sowie Stücke von Rein­hard Mey und den Wise Guys.

Ge­mein­sam und getrennt sangen sie, mal mit Kla­vier­be­glei­tung durch Oxana Sebowa, dann wieder a Capella. Der reine Män­ner­chor­klang wurde durch so­li­sti­sche Pro­gramm­punk­te (Sopran: Regine Bessei, Tenor: Christian Wunsch) un­ter­bro­chen, auch hier zeigten die beiden Profis Viel­sei­tig­keit. Ge­mein­sam er­öff­ne­ten der Män­ner­ge­sang­ver­ein Pfaf­fen­wei­ler und der Män­ner­chor Kirch­zar­ten mit Kla­vier­be­glei­tung von Oxana Sebowa das Konzert. Sie sangen Werke von Georg Philipp Telemann, Reinhard Mey, Edward Elgar und Edward Grieg. Im so­li­sti­schen Teil erklang die Arie „Höre Israel“ aus dem O­ra­to­ri­um „Paulus“ von Men­dels­sohn, ge­sun­gen von So­pra­ni­stin Regine Bessei. Als Fol­ge­stück zur „Land­er­ken­nung“ von Grieg ein ü­ber­rasch­en­der Kontrast.

Un­si­cher­heit herrschte an­schei­nend da­rü­ber, ob in der Kirche geklatscht werden dürfe und an welchen Stellen im Programm. Dies hemmte das Pu­bli­kum etwas. So klang der Applaus an manchen Stellen zö­ger­li­cher, als er wahr­schein­lich gemeint war. Beim Duett aus Händels „Herakles“ sangen Christian Wunsch und Regine Bessei gemeinsam. Die Laut­stär­ke war etwas un­aus­ge­wo­gen, stel­len­wei­se ü­ber­tön­te Wunsch Bessei, schön war jedoch die auf­merk­same Ab­wechs­lung von Sopran und Tenor.

Den nächsten Chor­block ge­stal­te­ten die 16 Sänger des Män­ner­ge­sang­ver­eins Pfaf­fen­wei­ler a capella. Die Schne­cken­tä­ler sangen bei der ein­ge­deutsch­ten Version von „Morning has broken“ beschwingt und flott. Die Text­ver­ständ­lich­keit beim Kyrie von Eugène Thomas war prima. Eben­falls a Capella prä­sen­tier­te sich der Män­ner­chor Kirch­zar­ten, 23 sa­nges­freu­di­ge Männer, mit sauberem Bass­fun­da­ment und aus­ge­wo­gen­en Har­mo­nien. Friedrich Silchers „Jauchzet dem Herrn“ brachten sie mit dem Stück gemäßen Gestus zum Klingen. Al­ler­dings wirkte das letzte „Halleluja“ etwas dominant.

Regine Besseis So­pran­so­lo aus dem Requiem op. 48 von Gabriel Fauré begann mit einer schönen, schlichten Melodie, die im Piano komplett ü­ber­zeug­te. Im Forte hin­ge­gen war das Vibrato für die Kir­chen­a­ku­stik zu groß. Das ge­mein­sam mit Christian Wunsch ge­sung­e­ne Duett von Camille Saint-Saëns glänzte be­son­ders an den leisen Stellen und erhielt viel Applaus.

Beim ge­mein­sa­men Abschluss zeigten die Chöre noch einmal großen Chorklang und wurden mit viel Applaus vom Pu­bli­kum bedacht.

Badische Zeitung vom 18.11.2016 von Gerhard Lück

„Welch ein Geschenk ist ein Lied“

Konzerte der Männerchöre aus Kirchzarten und Pfaffenweiler

Kirchzarten. Der Män­ner­chor Kirch­zar­ten und der Män­ner­ge­sang­ver­ein Pfaf­fen­wei­ler haben sich zu einem ge­mein­sa­men Projekt zu­sam­men­ge­fun­den. Sie ge­stal­ten an drei Abenden an drei Orten drei „Chor­kon­zer­te in der Kirche“.

Unter dem Titel „Welch ein Geschenk ist ein Lied“ kommen Arien und Ensembles aus sechs Jahr­hun­der­ten zu Gehör. Dabei sind Werke von Kom­po­ni­sten wie Georges Bizet, Edward Grieg, Wise Guys, Edward Elgar, Georg Fried­rich Händel, Rein­hard Mey, Fried­rich Silber, Eugène Thomas und anderen zu hören. Neben den beiden Män­ner­chö­ren aus Kirch­zar­ten und Pfaf­fen­wei­ler wirken Regine Barth-Bessei (Sopran), Christian Wunsch (Tenor) und Oxana Sebowa (Klavier) mit. Die Leitung der Konzerte hat Christian Wunsch. Die „Chor­kon­zer­te in der Kirche“ kommen am Freitag, 18. November, um 19.30 Uhr in der Pfarr­kir­che Pfaf­fen­wei­ler, am Samstag, 19. November, um 19 Uhr in der e­van­ge­li­schen Kirche Gutach und am Sonntag, 20. No­vem­ber, um 17 Uhr in der e­van­ge­li­schen Kirche Kirch­zar­ten zur Auf­füh­rung. Bei freiem Ein­tritt bitten die Chöre um Spenden.


26.05.2016

Fronleichnam

Nachdem die Fronleichnamsprozession 2014 leider ohne Beteiligung des MGV 1863 Pfaffenweiler stattgefunden hatte, waren wir dieses Jahr wieder mit zwei Liedbeiträgen, „Näher mein Gott zu Dir“ und Tschaikowskis „Otsche Nasch“ im Programm.

Die Prozession begann mit dem Traditionellen Einmarsch der Vereine zum gemeinsamen Gottesdienst der dem Jahr der Barmherzigkeit gewidmet war. Danach begann die Prozession durch das festlich geschmückte Pfaffenweiler mit Beiträgen der Winzerkapelle, des Kirchenchors und der Albhornbläser, die die Prozession am an der Stube aufgebauten Altar begrüßte. An der Linde durften außerdem die Erstkommunionkinder ein Lied zum besten geben. Eine große Zahl pfaffenweilerer Bürger begleitete den Zug durchs Dorf und wurde mit gemeinsamen Gebeten an den vier Stationen miteinbezogen. Eine Station war auch der neue Altar an der Kreuzung Weinstraße, mittlere Straße, der von Pfarrer Schuler zu diesem Anlass feierlich geweiht wurde.


15.05.2016 von Thorsten Falk

Konzert des Gesangvereins „Frohsinn“ in Hausen

Hausen. Der Gesangverein „Frohsinn“ Hausen lud am Sonntag, dem 15. Mai zum Konzert. Das Publikum kam mit Chorgesang der Gastgeber, dem Kinderchor „die Kichererbsen“, dem Liederkranz 1879 Pohl-Göns, dem Kirchenchor St. Johannes, dem MGV 1863 Pfaffenweiler und dem Gitarren- und Mandolinenverein Munzingen voll auf seine Kosten. Begleitet wurde das Konzert von Pianistin Oksana Sebowa und Trompeterin Doris Wehrle. Die Sopranistin Elisabeth Scholl ergänzte das Programm mit spritzigen Solo-Einlagen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von den „Kichererbsen“ aus Hausen, die mit viel Spaß beim singen von Rolf Zuckowskis „Ich habe einen kleinen Papagei Nackidei“, mit der russischen Volksweise „Sascha liebt nicht große Worte“ und dem „Würmchen“ von Fredrik Vahle bereits für viel Stimmung sorgten. Zum Abschluß gaben sie gemeinsam mit den Großen von „Frohsinn“ Hausen „Singen macht Spaß“ von Uli Führe zum besten.

„Frohsinn„ Hausen unter Leitung von Christian Wunsch setzte das Konzert mit dem „Halleluja“ von Leonard Cohen und den „Glocken von Isola Bella“ von Otto Groll fort. Nun stimmte auch der MGV 1863 Pfaffenweiler zu den „Wiener Spezialitäten“ mit ein. Mit Abtritt der Pfaffenweilerer wurde die Bühne mit der starken Truppe des Liederkranz 1879 Pohl-Göns voll. Gemeinsam mit den Gastgebern entführten sie das Publikum ins „Zigeunerleben“, das Robert Schumann zum gleichnamigen Lied inspirierte. Solistin Elisabeth Scholl verstärkte die Truppe und übernahm das Sopran-Solo.

Unter viel Applaus gingen die Gastgeber in die verdiente Pause und überließen die Bühne ihren Kollegen aus Hessen unter Leitung von Martin Winkler. Mit einer bunten Mischung aus “Locuras“, „Hoch auf dem gelben Wagen“, „Didn't my Lord deliver Daniel“ und „Wach auf mein Herzens Schöne“ zeigten sie ihr Können und wurden mit großen Applaus belohnt.

Elisabeth Scholl begleitet von Oksana Sebowa präsentiert anschließend zwei unterschiedliche Facetten des Komponisten Johannes Brahms mit den Stücken „Wie Melodien“ und dem „vergeblichen Ständchen“ in stimmungsvollen Sopransoli.

Zum Abschluß des ersten Teils des Konzerts wurde es mit dem Kirchenchor St. Johannes etwas geistlicher mit „Coro die Pompieri“ von G & M de Angelis, Carl Loewes „die Uhr“, dem „Sommerpsalm“ arrangiert von Waldemar Ahlèn und dem „Marienglöcklein“ zu dem der Dirigent Martin Peters das stimmgewaltige Ave Maria beisteuerte.

Nach der Pause zeigte noch einmal Elisabeth Scholl mit Georg Friedrich Händels „Ombra mai fui“ ihr können, bevor der Gesangverein 1863 Pfaffenweiler mit „Singen ist Leben“, dem „Otsche Nasch“ von Peter Tschaikowski und „Wie kann es sein“ von den Wise Guys seine abwechslungsreiche Einlage präsentierte.

Rein instrumental entführte anschließend der Gitarren- und Mandolinenverein Munzingen das Publikum mit „Froh durchs Leben “, der „Serenata„ von Enrico Toselli, den „Heiteren Stunden“ und Dutzis „Plaisir dà mour„ in die Welt der Zupfinstrumente.

Zum großen Abschluß des Konzerts wurde die Bühne noch einmal voll, als zunächst „Frohsinn“ Hausen mit Walter Kollos „Mein Papagei frisst keine harten Eier„ den Bogen zurück zum Beginn des Konzerts spannte, um anschließend gemeinsam mit dem Liederkranz Pohl-Göns „Du passt so gut zu mir“ von Brodsky zum besten zu geben. Schließlich kam auch der MGV 1863 Pfaffenweiler noch dazu, der gemeinsam mit den Hausenern die Gäste mit dem „Irischen Segen“ arrangiert von Christian Spengler entließ. Das Publikum ließ die Sänger jedoch nicht so leicht gehen, so dass alle drei Chöre als Zugabe noch einmal „Du passt so gut zu mir“ anstimmen durften und mit großem Applaus verabschiedet wurden.


1.05.2016

Maisingen

Trotz kühler Temperaturen und Regen trat der MGV vollständig um 6.00 Uhr zu seinem leicht verkürzten 1. Mai Singen in Pfaffenweiler an. Der frühen Uhrzeit zum Trotz wurde er auch an verschiedenen Stationen schon freudig erwartet und mit einem Frühschoppen begrüßt. So ließen wir auch dieses Jahr wieder Lieder wie „Singen ist Leben“, das „Schwarzwaldwanderlied“, die „Morgenröte“ und „Nehmt Abschied Brüder“ in den vielerorts noch verschlafenen Gassen Pfaffenweilers erklingen.


Unser Sängerkamerad Alex Schuble hat seine schwere Krankheit mit bewundernswerter Kraft und großem Lebensmut bekämpft. Ein Kampf der am Ende nicht zu gewinnen war.

Wir sind sehr betroffen.

Der Männergesangverein trauert um seinen viel zu frühen verstorbenen aktiven Sänger.

Alex ist im Februar 1989 in den MGV eingetreten. In den 27 Jahren seiner Mitgliedschaft war er uns immer ein zuverlässiger und humorvoller Kamerad, der mit Leib und Seele eine große Stütze unseres Vereins war. Er war zu jeder Zeit für jeden Einsatz ansprechbar, ein Nein hat man äußerst selten gehört. Unvergessen ist zum Beispiel auch seine tüchtige Mitarbeit beim Schneckenfest jedes Jahr.

Wir verlieren einen ausgezeichnet musikalischen und leidenschaftlichen Sänger und sehr gewissenhaften Schriftführer, und einen guten Freund.

Mir persönlich werden auch seine e-Mails fehlen, die er immer mit einer über den Bildschirm kriechenden Schnecke und der Bemerkung: „Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten“, abgeschlossen hat. – Ich habe keinen Fehler gefunden.

Die Erinnerung, so Jean Paul, ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.

Lieber Alex, Du fehlst uns sehr. Wir werden uns mit großer Dankbarkeit an Dich erinnern!

— Hans-Peter Sütterle (erster Vorsitzender) im Namen des gesamten MGV —


Generalversammlung 2016

Die Generalversammlung des MGV fand am 19. März 2016 im Saal der Winzergenossenschaft Pfaffenweiler statt. Wir freuten uns Annette Üblacker in Vertretung von Bürgermeister Hahn und unseren Ehrenvorsitzenden Peter Kotterer wie auch eine große Zahl ehemaliger Sänger zu diesem Anlass begrüßen zu dürfen.

Eröffnet wurde die Versammlung mit dem Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder mit dem Lied „Näher mein Gott zu Dir“. Anschließend berichtete der Dirigent Christian Wunsch über das vergangene Sängerjahr. Er lobte den insgesamt sehr guten Probenbesuch und die Motivation der aktiven Mitglieder. Aus Sicht des Dirigenten waren die Auftritte „meist gelungen“. Besonders der Auftritt in Kirchhofen, an dem wir uns mit nur 10 Sängern und leicht reduziertem Repertoire präsentierten und trotzdem das Publikum begeistern konnten, hat Mut gemacht. Weitere Auftritte in Wieden, im Altenheim Siloah in Bad Krozingen, das kleine Adventskonzert in Gutach zur feierlichen Enthüllung des 24. Fensterbildes aus Pfaffenweiler und insbesondere auch „Freiburg singt“ zeigen, dass wir im vergangenen Jahr nicht untätig waren. Die mittelfristigen Pläne umfassen drei Kirchenkonzerte zusammen mit dem Chor aus Kirchzarten und möglicherweise Gutach, sowie ein gemeinsames Konzert mit einem Kontrabassensemble. Aufgrund der recht kleinen Chorgröße geht die Marschrichtung in Richtung „A capella“ Stücke zusätzlich zu klassischen Chorsätzen. Damit wird das Programm aufgelockert und hoffentlich auch jüngeren Sängern zugänglicher.

Anschließend berichtete der erste Vorstand Hans-Peter Sütterle, der zunächst einige kleinere Auftritte ergänzte, nämlich das Singen zum 1. Mai, und auch unseren spontanen „Flashmob“-Auftritt am Weihnachtsmarkt in Pfaffenweiler. Auch in diesem Jahr werden wir wieder am 1. Mai und an Fronleichnam dabei sein. Ebenso werden wir uns wie bisher jedes Jahr wieder am Schneckenfest beteiligen mit anschließendem Helferfest oder einer kleinen Weihnachtsfeier, was letztes Jahr sehr gut angekommen ist. Herr Sütterle bemerkt, dass konventionelle Hallenkonzerte nicht die gewünschte Zielgruppe erreichen insbesondere In Bezug auf den Nachwuchs, daher setzt er sich für andere Formate, wie zum Beispiel „Freiburg singt“, „Batzenberg singt“ oder eine Neuauflage des für die neuen Sänger beinahe „legendären“ Serenadenkonzerts im Pfaffenweilerer Steinbruch ein. Auch die vom Dirigenten angesprochenen neuen Projekte sollten hoffentlich das Publikum erweitern. Christian Wunsch wurde für 10jährige künstlerische Leitung des Chores mit einem Weinpräsent geehrt. Weiterhin erhielt Günter Reich für sagenhafte 100% Probenteilnahme ein Weinpräsent.

Da Alex Schuble, der amtierende Schriftführer aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, präsentierte der erste Vorstand Hans-Peter Sütterle stattdessen einige Zahlen: Zur Zeit singen im MGV 14 aktive Mitglieder und wir hatten letztes Jahr 27 Proben.

Der MGV konnte im vergangenen Jahr insbesondere über das Schneckenfest seine Rücklagen leicht erhöhen. Der Bericht des Kassenprüfers Mathias Bösch wurde von den Kassenprüfern Günter Reich und Thorsten Falk ohne beanstandungen bestätigt und der Vorstand einstimmig entlastet.

Da Alex Schuble durch schwere Krankheit auf unbestimmte Zeit sein Amt als Schriftführer nicht erfüllen kann, übernimmt Thorsten Falk kommissarisch diese Aufgabe. Alfred Schmucker übernimmt dafür seine Funktion als zweiter Kassenprüfer. Beide Vorschläge wurden einstimmig angenommen und von den designierten Amtsträgern bestätigt. Die Verwaltung der Homepage wird von Thorsten Falk im Rahmen seines Amtes als Schriftführer übernommen.

Anschließend überbrachte Annette Üblacker einen Gruß der Gemeinde. Besonders lobend erwähnte sie den „Flashmob“ am Weihnachtsmarkt. Sie wünschte dem MGV viel Kraft und Durchhaltevermögen sowie Erfolg für seine neue Linie.

Für sein Engagegment als erster Vorstand erhielt auch Hans-Peter Sütterle ein Weinpräsent sowie einen Strauß Blumen für seine Frau. Beides wurde von Martin Reichenbach, dem zweiten Vorstand überreicht.

Der MGV schloß die Versammlung mit dem Lied „Ihr Freunde nun das Lied verklang“ um dann zum gemütlichen Teil überzugehen.


Badische Zeitung vom 28.10.2015 von Ralf Fautz

Stimmgewaltig vom rauen Norden in den warmen Süden

Der MGV Liederkranz Kirchofen holt sich zu seinem Herbstkonzert Unterstützung von weiteren Chören.

Ehrenkirchen. Vom rauen Norden in den warmen Süden mit Abstechern in die gelobte badische Heimat erstreckte sich das umfangreiche musikalische Programm, zu dem der Män­ner­ge­sang­ver­ein Liederkranz Kirchhofen aus Anlass seines Herbst­kon­zerts am Sam­stag­a­bend in die Kirch­berg­hal­le nach Eh­ren­kir­chen eingeladen hatte. Mit Un­ter­stü­tzung von fünf weiteren Männerchören aus der Umgebung boten die Sänger den rund 250 Gästen eine stimm­ge­wal­ti­ge Reise durch die Welt der Musik...

Wahrlich Großes leistete Christian Wunsch in kleiner Besetzung: Der Dirigent des Män­ner­ge­sangs­ver­eins Pfaf­fen­wei­ler hatte kurzfristig derart viele Krank­heits­fäl­le zu beklagen, dass er mit nur zehn Mann auftreten konnte. Diese gaben allerdings ihr Bestes und wurden mit einem langen Applaus belohnt. Mit ihnen ging es in den rauen Norden, als sie „Singen ist Leben“ im Rhythmus bekannter irischer Melodien zum Besten gaben.


Pfaffenweiler Sänger luden ein

Freiburg/Pfaffenweiler. Der Breis­gau­er Sä­nger­bund richtete am Samstag, 17. Oktober 2015, eine weitere „VOKAL-TOTAL“-Ver­an­stal­tung aus. Zu diesem Wan­del­kon­zert traten zahlreiche Chöre zwischen 11 und 16 Uhr in der Freiburger Innenstadt auf.

Unter der Leitung von Christian Wunsch beteiligte sich der MGV Pfaf­fen­wei­ler. Von 15:00 bis 15:20 Uhr sangen die Mit­glie­der in der Kaufhof-Passage und von 15:30 bis 15:50 Uhr am Rat­haus­platz.

Der MGV Pfaf­fen­wei­ler lädt außerdem In­te­res­sier­te zu den Proben ein, die dienstags ab 20 Uhr in der Bat­zen­berg­hal­le (Eingang links, 1. OG) stattfinden.


Badische Zeitung vom 4.04.2015 von Sophia Hesser

„Gemeinsames Singen macht einfach Spaß“

BZ-INTERVIEW mit Hans-Peter Sütterle, MGV-Vorsitzender.

Pfaffenweiler. Wegen zu weniger Sänger stand der Män­ner­ge­sang­ver­ein Pfaf­fen­wei­ler (MGV), gegründet im Jahr 1863, kurz vor dem Aus. Doch seit kurzem ist Hans-Peter Sütterle neuer Vor­sit­zen­der. Mit ihm unterhielt sich BZ-Mit­ar­bei­te­rin Sophia Hesser.

BZ: Musste man Sie dazu zwingen, das Amt des Vor­sit­zen­den zu übernehmen?

Sütterle: Nun ja, zunächst habe ich mich nicht gemeldet. Ich bin selbst noch gar nicht lange im Verein. In anderen Vereinen war ich zwar schon Vor­stands­mit­glied, doch mit Ge­sangs­ver­ei­nen habe ich keine Erfahrung. Ich hielt mich also etwas bedeckt. Es erforderte ein bisschen Ü­ber­re­dung der anderen Sänger. Doch ich bin die Ver­pflich­tung gern ein­ge­gang­en.

BZ: Der Män­ner­ge­sang­verein stand vor nicht allzu langer Zeit vorm Aus. Warum?

Sütterle: Der Verein bestand nur noch aus etwa zehn Sängern. Die Stimmen waren nie voll­stän­dig besetzt. Das frustriert. Der Vorstand war lüc­ken­haft. Erst durch die Aktion „Gib uns deine Stimme“ hat der Verein wieder mehr Mit­glie­der. Auch ich bin erst durch eine offene Probe vor etwa einem Jahr zum MGV gekommen. Jetzt ist die Si­tu­a­tion nicht mehr so dramatisch wie zuvor, aber ausruhen können wir uns nicht. Weitere neue Sänger würden uns immer noch gut tun.

BZ: Warum hat ein Män­ner­ge­sang­ver­ein heutzutage Probleme, Sänger zu finden?

Sütterle: Auch mein Sohn sagt: Das ist uncool. Dabei hat ein Chor mit einer solch langen Tradition doch Charme. Er besteht nach all den Jahren immer. Viele Männer haben aber Hemmungen zu singen. Auch ich dachte: Ich kann gar nicht singen. Heute versuche ich keine Probe auszulassen. Deshalb empfehle ich jedem, einmal in die Probe zu kommen. Das gemeinsame Singen muss man einmal erleben. Es macht einfach Spaß.

BZ: Wie sehen die weiteren Pläne aus?

Sütterle: Der MGV muss wieder präsenter werden. Wir wollen uns das Liedgut be­tref­fend ein bisschen um­o­ri­en­tie­ren. Also nicht nur die klassischen Ge­sang­ver­eins­lie­der, die wir natürlich nicht vergessen wollen, singen, sondern auch moderne Lieder, etwa von den Wise Guys oder Klassiker von Reinhard Mey. Gemeinsam mit unserem Chor­lei­ter Christian Wunsch arbeiten wir an einem frischeren Re­per­toire. Außerdem wollen wir wieder bei der Fron­leich­nams­pro­zes­sion singen. Das war immer Tradition. Bei diesem und weiteren Auftritten wollen wir zeigen, dass der MGV Ka­me­rad­schaft und So­li­da­ri­tät lebt, und dass wir durch die Wer­be­ak­tion „Gib uns deine Stimme“ eine Verjüngung erfahren haben.

Hans-Peter Sütterle (54) lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Pfaf­fen­wei­ler.

Wahlen bei der Haupt­ver­samm­lung: Vorsitzender Hans-Peter Sütterle, Stell­ver­tre­ter Martin Reichenbach, Kassierer Matthias Bösch, Schriftführer Alex Schuble, Beisitzer: Robert Bösch, Klaus Deck, Hans Schlosser, Kas­sen­prü­fer Günter Reich und Thorsten Schmidt.

Proben dienstags ab 20 Uhr in der Bat­zen­berg­hal­le


Generalversammlung 2015

Die diesjährige Generalversammlung des MGV Pfaffenweiler fand am 28. Februar 2015 statt.

Reblandkurier vom 4.03.2015

Neue Stimmen im MGV

Vorstandswahl bestimmte die Hauptversammlung

Pfaffenweiler. „Der Männerchor steht vor dem Aus“, stand vor einem Jahr in der Zeitung zu lesen. Nachdem viele Sänger die Gemeinschaft verlassen hatten, drohte die Ver­eins­auf­lö­sung.

Durch die erfolgreiche Flyer-Aktion „Gib uns Deine Stimme“ konnten aber neue san­ges­freu­di­ge Männer für den Chor gewonnen werden und so hielt Chorleiter Christian Wunsch einen Rückblick auf das schöne Ju­bi­lä­ums­kon­zert „150 Jahre MGV“. Bereits dort wurde gesagt, wie wichtig der Män­ner­ge­sang­ver­ein Pfaf­fen­wei­ler für die Region sei.

Bei der Haupt­ver­samm­lung des Män­ner­ge­sang­ver­eins Pfaf­fen­wei­ler musste der Vorstand neu gewählt werden. Bereits im Vorjahr hatte der erste Vorsitzende, Thomas Lutz, sein Amt zur Verfügung gestellt. Nach jahrelanger Vor­stands­ar­beit stellten sich der zweite Vor­sit­zen­de Otto Schnur und Kassierer Julius Bucher nicht mehr zur Wahl. Anstelle von Bür­ger­mei­ster Dieter Hahn, der nicht zur Versammlung kommen konnte, übernahm seine Stell­ver­tre­ter­in die Wahlleitung. Mit ihrem Grußwort konnte Annette Üblacker folgenden Sängern zur Wahl gratulieren:

Hans-Peter Sütterle (Erster Vor­sit­zen­der), Martin Reichenbach (Zweiter Vor­sit­zen­der), Mathias Bösch (Kassierer), Alex Schuble (Schriftführer), den Beisitzern Robert Bösch, Klaus Deck und Hans Schlosser sowie den Kassenprüfern Günter Reich und Thorsten Schmidt.

Geprobt wird beim Män­ner­ge­sang­ver­ein immer dienstags ab 20 Uhr in der Bat­zen­berg­hal­le (Jahnstraße 1). Weitere In­for­ma­tio­nen erhalten interessierte Sänger unter der In­ter­net­a­dres­se www.mgv-pfaffenweiler.de


Badische Zeitung vom 24.12.2014 von Franz Hilger

Adventssingen auf dem Rathausplatz

Pfaffenweiler. Am Abend des vierten Ad­vents­sonn­tags luden die Landfrauen aus Pfaf­fen­wei­ler nunmehr zum dritten Male zu einer vor­weih­nacht­li­chen Feier auf den Rat­haus­platz ein. Viele Besucher waren zu der a­bend­li­chen Ver­an­stal­tung im Freien gekommen. Die Lampen auf dem Platz waren nicht erleuchtet, nur die groß­for­ma­ti­gen Bilder an den Fenstern des Rathauses waren von innen angestrahlt.

Die farbenfrohen Bilder, in un­ter­schied­li­chen Mal­tech­ni­ken und Stilarten gestaltet, zeigten zur Weih­nachts­zeit passende Motive. Lediglich in der Garage neben dem Gebäude des Dorf­mu­se­ums war Licht: Hier servierten zwei Ehemänner, auch Landmänner genannt, Glühwein und heiße Würste. Im Mit­tel­punkt des ein­stün­di­gen Programms standen die Liedvorträge des örtlichen Män­ner­ge­sang­ver­eins. Unter der Leitung von Christian Wunsch erfreute die Sä­nger­run­de mit alt­ü­ber­lie­fer­ten, aber auch modernen und schwungvollen Weih­nachts­lie­dern die Zuhörer. Schließlich wurde noch gemeinsam gesungen. Einige Landfrauen lasen Geschichten zur Weih­nachts­zeit vor, und Pfarrer Alois Schuler sprach zum Abschluss der Feier ein Gebet.


Großes Jubiläumskonzert zum 150jährigen Bestehen des MGV 2014

Badische Zeitung vom 8.10.2014 von Hans Jürgen Kugler

Weltumspannende Hymnen

Mit Chören aus Norsingen, Tunsel und Wieden feiert der MGV Pfaffenweiler nachträglich sein 150-jähriges Bestehen.

Pfaffenweiler. Ein viel­sei­ti­ges und an­spruchs­vol­les Programm erwartete die zahlreichen Besucher in der Bat­zen­berg­hal­le zum Ju­bi­lä­ums­kon­zert des MGV Pfaf­fen­wei­ler, der bereits im vergangenen Jahr das 150-jährige Bestehen begehen konnte. Der Chor hatte mit den Gastchören aus Norsingen, Tunsel und Wieden einen weiten mu­si­ka­li­schen Bogen gespannt, der sich von fernen Planeten über neu entdeckte Kontinente bis hinein in die heimischen Wälder erstreckte.

Zum Beginn des Konzerts intonierte die Bat­zen­ber­ger Win­zer­ka­pel­le unter der Leitung von Alexander Horst die festlichen Klänge der Jupiter-Hymne aus dem Zyklus „Die Planeten“ von Gustav Holst. Nach der Begrüßung durch den Vor­sit­zen­den Otto Schnur und unter der bewährten und kennt­nis­rei­chen Moderation von Stefan Wilken eröffnete der Män­ner­ge­sang­ver­ein Pfaf­fen­wei­ler effektvoll das Chor­kon­zert mit der bekannten Filmmusik zu „Conquest of Paradise“ des griechischen Komponisten Vangelis. Ebenso erhaben und hymnisch erklangen auch die Wie­der­ga­be der „Landerkennung“ von Edvard Grieg und der Titel „Klänge der Freude“ nach der bekannten Hymne „Land of Hope and Glory“ des englischen Komponisten Edward Elgar. Bei dem i­tal­ien­i­schen Volkslied „Funiculi, Funicula“ schlüpfte Dirigent Christian Wunsch gar höchstselbst in die Rolle des Belcanto-Sängers und schmetterte mit schmissiger Stimme das Tenorsolo.

Als erster Gastchor gab der MGV Wieden unter der Leitung von Norbert Asal seinen Einstand in der Bat­zen­berg­hal­le und brachte das Publikum mit der spritzigen Darbietung höchst ei­gen­wil­lig­er A-cappella-Kom­po­si­tio­nen wie den „Zottelmarsch“, Alpin-Pop „Weit, weit weg“ (vom Belchen) und einer o­ri­gi­nel­len Bearbeitung des Swing-Klassikers „In the Mood“ von Glenn Miller (Satz: Norbert Asal) zum Schmunzeln.

Besinnliche Klänge prä­sen­tier­te der Frauen- und Kinderchor Pfaf­fen­wei­ler zunächst mit dem „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Absoluter Pu­bli­kums­lieb­ling war natürlich der Kinderchor, der mit „Count on me“ von Bruno Mars und dem „Lollipop-Song“ (Leitung Annette Üblacker) nicht nur stimmlich, sondern auch optisch durch eine fröhliche Choreografie begeisterte.

Kurzweilige Unterhaltung bot auch der Frauenchor St. Columba (Leitung Alfred Nienhaus) mit Liedern über einen phi­lo­so­phisch weisen Kakadu (Wer zufrieden leben will, drückt stets ein Auge zu) oder dem ge­läu­ter­ten Kapitän eines Skla­ven­schif­fes (Amazing Grace) und brachte mit dem un­wi­der­steh­li­chen Rhythmus des „süßen Trommlers“ Chico die Damen in Ver­züc­kung (Samba lelé, Chico). Den ersten Teil des Konzertes beschloss die geballte Her­ren­rie­ge der Män­ner­ge­sang­ver­ei­ne Pfaf­fen­wei­ler, Kolping Tunsel, Nor­sing­en und Wieden stimm­ge­wal­tig mit „O Isis und Osiris“ aus Mozarts „Zau­ber­flö­te“.

Mit swingendem Sound in tra­di­tio­nel­ler Breis­gau­er Tracht läutete die Bat­zen­ber­ger Win­zer­ka­pel­le Pfaf­fen­wei­ler den zweiten Teil ein (Beyond the Sea von Charles Trenet). Betont locker zogen die Herren des MGV Nor­sing­en mit jazzig an­ge­hauch­ten Chorstücken in die Halle (Leitung Ruben Viertel). Die Spe­zia­li­tät des Norsinger Ge­sang­ver­eins ist die amerikanische Bar­ber­shop-Mu­sik – kunstvoll im­pro­vi­sier­te und präzise intonierte Lieder, deren Ursprung tatsächlich in den a­me­ri­ka­nisch­en Fri­seur­sa­lons des 19. Jahrhunderts liegt. Die noch un­ge­scho­ren­en Herren verkürzten sich damals die War­te­zeit mit im­pro­vi­sier­ten Ge­sangs­ein­la­gen.

Von den heimischen Bergen bis zu den Ge­säng­en der süd­af­ri­ka­nisch­en Mi­nen­ar­bei­ter reichte das Re­per­toire des Män­ner­ge­sang­ver­eins Tunsel. Unter der Leitung von Peter Hilfinger, der auch die Chorsätze der Lieder erarbeitet hatte, prä­sen­tier­ten die Sänger mit hoher stimmlicher Mei­ster­schaft das me­lan­cho­lisch-ge­fühl­vol­le „Wenn es Tag wird in den Bergen“ und das i­ta­lie­ni­sche Volkslied „Da trieste fino a zara“, schwungvoll und lebendig das Lied der Berg­ar­bei­ter „Shosholoza“, innig und intensiv der Spiritual „I'm so glad“.

Die drei Pfaf­fen­wei­ler Chöre be­schlos­sen das ein­drucks­vol­le Chor­kon­zert mit der welt­um­span­nen­den Hymne von Michael Jackson „We are the world“, das sie dem be­gei­ster­ten Publikum gleich ein zweites Mal prä­sen­tie­ren mussten.


37. Schneckenfest 2014

Das Fest ist vorüber, und wir danken allen, die uns beim Auf- und Abbau sowie während des Wochenendes so tatkräftig unterstützt und geholfen haben. Ganz herzlichen Dank den Hofbesitzern sowie den „Spätzündern“ und den „Georgs-Schalmeien“, die eine ausgelassene Stimmung gezaubert haben.

Wir sehen uns hoffentlich am 38. Schneckenfest 2015!


MGV mit Conradin-Kreutzer-Tafel geehrt

Am 5. Juli 2014 erhielt der MGV Pfaf­fen­wei­ler auf dem Lan­des­mu­sik­fe­sti­val in Schwäbisch Gmünd durch die Lan­des­re­gie­rung zu seinem 150. Jubiläum die Conradin-Kreutzer-Tafel. Hermann Wörner und Günter Klima nahmen die Ehrung entgegen.

5.07.2014

Schwäbisch Gmünd.Kunst­staats­se­kre­tär Jürgen Walter hat beim Lan­des-Mu­sik­fe­sti­val in Schwäbisch Gmünd 49 Vereine der A­ma­teur­mu­sik aus Ba­den-Würt­tem­berg mit der Conradin-Kreutzer-Tafel geehrt, darunter den MGV Pfaf­fen­wei­ler. Staats­se­kre­tär Walter würdigte die Chöre und Mu­sik­ver­ei­ne als „größte Bür­ger­be­we­gung des Landes“.

„Die Aktiven in der A­ma­teur­mu­sik gehen einem schönen Hobby nach und nehmen eine wichtige ge­sell­schaft­li­che Aufgabe wahr. Chöre und Orchester bringen Menschen zusammen - Menschen mit un­ter­schied­li­chen Welt­an­schau­ung­en, aus allen Alters­grup­pen und ver­schie­den­en Ge­sell­schafts­schich­ten. Menschen, die Eines eint und verbindet: Die Be­gei­ste­rung für das Singen und Mu­si­zie­ren. Chöre und Orchester sind Orte des Mit­ei­nan­ders“, so Walter in seiner Festrede...

„Nirgendwo in Deutschland ist die Tra­di­tion des bür­ger­li­chen „Lai­en­mu­si­zie­rens“ älter als in Baden und Würt­tem­berg, und sie ist ein we­sent­li­cher Teil des Kul­tur­le­bens in unserem Land“, hob der Staats­se­kre­tär hervor. „Daher ist es auch Ihrem Einsatz zu verdanken, dass Baden-Würt­tem­berg nicht nur ein starkes Kul­tur­land ist, sondern auch ein Land, in dem Bür­ger­en­gage­ment einen hohen Stel­len­wert genießt. Davon pro­fi­tie­ren wir alle“, betonte der Staats­se­kre­tär.

In Baden-Würt­tem­berg engagieren sich derzeit 500.000 Bür­ger­in­nen und Bürger aktiv in der A­ma­teur­mu­sik.

Die nach dem 1780 in Meßkirch geborenen Kom­po­ni­sten und Hof­ka­pell­mei­ster Conradin Kreutzer benannte Aus­zeich­nung der A­ma­teur­mu­sik wird von der Lan­des­re­gie­rung seit 1998 jährlich an Vereine verliehen, die auf ein mindestens 150-jähriges Bestehen zu­rück­blic­ken können und sich durch ihr Wirken künst­le­ri­sche und kulturelle Verdienste um die Pflege der A­ma­teur­mu­sik erworben haben.


Badische Zeitung vom 12.04.2014 von Tanja Bury

Neue Stimmen für alten Chor

Männergesangverein Pfaffenweiler muss um Sänger werben.

Pfaffenweiler. Frühlingsgefühle beim Män­ner­ge­sang­ver­ein: Nachdem dem Chor noch vor kurzem mangels Masse das Aus drohte, stehen die Zeichen jetzt auf Aufbruch. Durch eine groß­an­ge­leg­te Wer­be­kam­pa­gne und drei öf­fent­li­che Chor­pro­ben konnten rund 15 sing­wil­li­ge Männer angelockt werden. Der so ver­stärk­te Chor prä­sen­tiert sich am Sonntag, 13. April, beim Tag der offenen Tür in der Bat­zen­berg­hal­le. Thomas Lutz, bis Februar noch Vor­sit­zen­der des Vereins und I­ni­tia­tor der Wer­be­ak­tion, ist überzeugt: „Wir kriegen die Kurve.“

Noch im Sommer gab der Män­ner­ge­sang­ver­ein zu seinem 150-jährigen Bestehen zusammen mit dem Frauen- und dem Kinder- und Jugendchor ein stim­mungs­vol­les Se­re­na­den­kon­zert im Steinbruch. Danach ging es bergab. Aus Al­ters­grün­den verließen einige Mit­glie­der den Chor, er schrumpfte auf nicht mal mehr 20 Aktive zusammen und war – vor allem wegen großer Lücken im Tenor – nicht mehr singfähig. „Wir haben Sänger und keine Mit­glie­der verloren“, sagt Thomas Lutz und stellt klar, dass es keine Austritte gegeben hat. Er weiß, dass sich Pfaf­fen­wei­lers Chor mit den Problemen in bester Ge­sell­schaft befindet: Immer mehr Män­ner­ge­sang­ver­ei­nen fehlt es an Sängern, etliche haben auf­ge­ge­ben oder fu­sio­niert.

Im Chor, erzählt Thomas Lutz, sei die Stimmung zum Jah­res­wech­sel schlecht gewesen, Frust machte sich breit. Im Oktober sollte – wegen der Baustelle Bat­zen­berg­hal­le um ein Jahr verschoben – der große Ju­bi­lä­ums­a­bend zum 150. Ge­burts­tag gefeiert werden und eine Lösung des Nach­wuchs­pro­blems schien nicht in Sicht. „Es ging darum, ob wir so weiter machen wie bisher und aufs Aussterben warten“, so Lutz. Doch Pfaf­fen­wei­ler ohne Män­ner­ge­sang­ver­ein? Das konnten und wollten sich Viele im Dorf nicht vorstellen. „Als bekannt wurde, dass wir Probleme haben, sind wir von allen Seiten angesprochen und zum Wei­ter­ma­chen mo­ti­viert worden“, sagt Lutz.

Und so kam es zu der Wer­be­kam­pag­ne „Gib uns Deine Stimme“. 2500 Flyer wurden gedruckt und in jeden Briefkasten gesteckt. Als 150 Jahre und kein bisschen leise stellt sich der Chor vor und fragte mit einem Au­gen­zwin­kern die Tonlagen der po­ten­tiel­len Neusänger ab: Bass, Tenor oder keine Ahnung. „Das Ver­tei­len reichte na­tür­lich nicht aus. Wir haben ganz viele Leute direkt an­ge­spro­chen.“ Eingeladen wurde zu drei Schnup­per­pro­ben. Vor der Ersten war die Spannung von Thomas Lutz und seinen Chor­kol­le­gen groß: „Kommt keiner, kommt einer oder kommen zehn?“ Es waren zehn, die den Weg ins Weinhaus – dort wurde in der Zeit des Hal­len­um­baus geübt – fanden. „Da war die Freude groß – und bei jedem Termin wurden es mehr.“

Rund 15 neue Sänger sind es bis dato geworden. „Die Gruppe ist komplett gemischt. Wir haben jetzt Leute von Ende 20 bis fast 80.“ Thomas Lutz hofft, dass durch die neuen Sänger auch ein frischer Wind im Chor weht, sie ihre Ideen und Gedanken mit­ein­zu­bring­en. Zu diesem Aufbruch passen jetzt auch die, wie Lutz sagt, „wunderbaren, neuen Proberäume“. Auch wird es nach dem Ju­bi­lä­ums­kon­zert im Oktober einen Di­ri­gen­ten­wech­sel geben. „Wir müssen die gute Stimmung von heute in die Zukunft retten“, sagt Lutz und hofft, dass die Neuen dem Chor verbunden bleiben. Er bleibt es auf jeden Fall – auch wenn er Pfaf­fen­wei­ler im Mai verlässt und noch einmal in den Aus­lands­schul­dienst wechselt.


22.03.2014

Putzaktion in der Batzenberghalle 2014

Putzaktion in den neuen Proberäumen in der Batzenberghalle

Heute haben einige Sänger und ihre Frauen die neuen Probenräume geputzt. Wir danken den Helferinnen und Helfern, die uns ihren Samstag geschenkt haben.

So kann der Chor bald einziehen!




Reblandkurier vom 19.02.2014 von Brigitta Wieber

Ende eines Vereins?

Der MGV Pfaffenweiler steht vor der Frage: Weitermachen oder Auflösung

Pfaffenweiler. Am Samstag vergangener Woche fand die Jah­res­haupt­ver­samm­lung des MGV 1863 e.V. Pfaf­fen­wei­ler statt. Neben den Themen der Ta­ges­ord­nung, Berichte von Schrift­füh­rer, Vorstand und Di­ri­gen­ten, stand die Frage des Ü­ber­le­bens des Vereins im Vor­der­grund des Abends.

Dem MGV droht nach 150-jährigem Bestehen das Aus; die Sänger fehlen und – besonders an diesem Abend erkennbar – die Mo­ti­va­tion. Op­ti­mis­mus sieht anders aus, dies konnte auch ein kämpferisch ein­ge­stell­ter erster Vorstand Thomas Lutz nicht ü­ber­spie­len; wenn die Sänger fehlen, dann kann auch ein Tra­di­tions­ver­ein wie der MGV keine Wunder voll­bring­en. In der ver­gang­en­en Woche fand bereits eine Kri­sen­sit­zung der Vor­stand­schaft des Vereins statt. Dabei wurden dem Ernst der Lage gemäß Ent­schei­dung­en getroffen, die kurz­fri­stig das Ü­ber­le­ben des Vereins sichern, oder zumindest als Ü­ber­gangs­lö­sung dienen könnten. Wenn, ja wenn es ge­nü­gend in­te­res­sier­te Sänger geben würde, um der per­so­nel­len Misere des Vereins entgegen wirken zu können. Eine Mög­lich­keit dazu bietet der Verein mit drei öf­fent­li­chen Proben, die am 11., 18. und 25. März statt­fin­den sollen und bei denen sich jeder, der Freude am Gesang hat, vor Ort in­for­mie­ren kann und dabei vielleicht auch die Ent­schei­dung zum aktiven Mitsingen treffen könnte.

Im Herbst dieses Jahres sollte eigentlich das große Festkonzert zum 150-jährigen Jubiläum des MGV in der neuen Bat­zen­berg­hal­le statt­fin­den, was aber unter den der­zei­ti­gen Um­stän­den sehr in Frage gestellt ist. Derzeit verfügt der MGV über einen Bestand von 14 Sängern, ein Bruchteil der einstmals etwa 40 Aktiven.

Der Chor sei immer stolz auf seine hohe sängerische Qualität gewesen, so Thomas Lutz, dass diese nun nicht mehr ge­währ­lei­stet sein soll, sei schmerzhaft und un­ver­ständ­lich. Zu den drei an­ge­setz­ten „letzten“ Proben im März sagte er, dass es die letzte Chance sei, neue Sänger für den Verein zu aktivieren, ansonsten drohe das Aus. „Wir wollen es aber packen, wir wollen es auf jeden Fall versuchen“, so sein Appell. Dazu beitragen soll auch ein neuer Flyer mit In­for­ma­tio­nen zum Verein, seiner Si­tu­a­tion und der dringenden Auf­for­de­rung, mit aktiver Teilnahme den Tra­di­tions­ver­ein nicht „sterben“ zu lassen. Er scheue sich auch nicht, mit diesem Flyer in den nächsten Tagen von Haus zu Haus zu gehen und das Gespräch zu suchen, so Thomas Lutz. Um die Öffnung des MGV für eventuell in­te­res­sier­te Personen einfacher zu machen, habe man sich bei der Kri­sen­sit­zung vergangene Woche ent­schlos­sen, mit einer „De­mo­kra­ti­sie­rung des Singens“ beim Re­per­toire auch neue mu­si­ka­li­sche Wege zu gehen, ohne die alten über Bord zu werfen.

Reblandkurier vom 19.02.2014 von Brigitta Wieber

Vier Sänger wurden geehrt

Pfaffenweiler. Der MGV 1863 Pfaf­fen­wei­ler hatte zu seiner Jah­res­haupt­ver­samm­lung ein­ge­la­den (siehe auch Seite 9). Auf der Ta­ges­ord­nung standen unter anderem auch Ehrungen für einige Sänger, die bereits seit 25 Jahren mit ihrer Stimme dem Verein ihre Treue gehalten haben.

Die Vor­sit­zen­de vom Breis­gau­er Sä­nger­bund Gruppe Süd, Barbara Locherer-Kuhs, ü­ber­reich­te den Jubilaren ihre Urkunden. Zu den Jubilaren gehörten Günther Klima, Dieter Disch und Otto Schnur, die seit 25 Jahren als aktive Sänger dem MGV Pfaf­fen­wei­ler an­ge­hö­ren. Es gab an diesem Abend auch interne Ehrungen be­tref­fend re­gel­mä­ßi­ger Teilnahme an den Pro­ben­a­ben­den. Chorleiter Christian Wunsch und der erste Vor­sit­zen­de des MGV, Thomas Lutz, sprachen den Sängern Julius Bucher, Alex Schuble, Hermann Wörner und Klaus Kiefer ihren Dank dafür aus, dass sie die wenigsten Proben Fehltage im Laufe des ver­gang­en­en Jahres aufweisen konnten.


6.01.2014

Auftritt in Bad Krozingen

Am Dreikönigstag sangen wir vor vollem Haus im Seniorenheim Siloah Bad Krozingen.

Auftirtt Siloah 2014


36. Schneckenfest 2013

Schneckenfest 2013

Nach 35 Jahren, in denen der MGV im Hof der Familie unseres Sängers Rudolph Eckerle zu Gast war, zog der Chor dieses Jahr in den Hof der Familie Krieger um. Hier ein ganz herzlicher Dank an die Hofbesitzer!

Das Schneckenfest Pfaffenweiler wurde 2013 Dritter von 156 Bewerbern im bundesweiten Wettbewerb um das Weinfest des Jahres.


Serenadenkonzert in den historischen Steinbrüchen 2013

Das Serenadenkonzert in den historischen Steinbrüchen von Pfaffenweiler war ein gelungenes Projekt mit dem Frauenchor und dem Kinder- und Jugendchor. Bei sommerlichen Temperaturen und einer zauberhaften Atmosphäre im mit Kerzen erleuchteten Steinbruch erlebten die Zuhörerinnen und Zuhörer und wir selbst ein wunderbares Konzert. Herzlichen Dank an alle, die in den vergangenen Monaten vor und hinter den Kulissen so unglaublich organisiert, geprobt und tatkräftig angepackt haben.

Reblandkurier vom 24.07.2013 von Brigitta Wieber

Konzerterfolg gefeiert

Der MGV Pfaffenweiler und der Frauenchor feierten Jubiläen. Ein besonderes Ambiente verzauberte beim Serenadenkonzert in Pfaffenweiler die Besucher

Pfaffenweiler. Feste soll man feiern, wie sie fallen, und das hat der Män­ner­ge­sang­ver­ein 1863 Pfaf­fen­wei­ler mit einem stim­mungs­vol­len Se­re­na­den­kon­zert im hi­sto­ri­schen Steinbruch getan. Aber nicht nur der MGV hatte mit seinem 150-jährigen Ju­bi­lä­um einen Grund zum Feiern, auch der Frau­en­chor St. Columba kann in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiern und so war es ganz selbst­ver­ständ­lich, dass er bei dem Konzert aktiv mitwirken würde, ebenso wie der Kinder- und Ju­gend­chor.

Es hat an diesem Abend einfach alles gepasst. Die som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren, das hi­sto­ri­sche Ambiente des Steinbruchs, der von den Säng­er­in­nen des Frau­en­cho­res zu diesem Anlass liebevoll mit Rosen, Lavendel und hunderten von Kerzen geschmückt wurde, und ganz besonders die stimm­ge­wal­ti­gen Sänger und Säng­er­in­nen der drei Chöre, die einen weiten Bogen vom ro­man­ti­schen deutschen Liedgut zum populären „Song“ der Gegenwart geschlagen und damit die vielen Besucher restlos begeistert haben. Jeder Chor für sich zeigte sein Können, alle zusammen de­mon­strier­ten ein har­mo­ni­sches Mit­ei­nan­der, das nicht nur auf der mu­si­ka­li­schen Ebene stattfand. Unter den Zu­hö­rern war auch Bür­ger­mei­ster Dieter Hahn. Den beiden Jubilar-Chören ü­ber­reich­te er als Dank und An­er­ken­nung im Namen der Gemeinde einen fi­nan­ziel­len „Obolus“, der von beiden Chören mit Dank entgegen genommen wurde.

Die Ver­bun­den­heit der Dorf­ge­mein­schaft mit ihren Chören zeigte sich in der großen Anzahl von Besuchern sowie in der Hilfs­be­reit­schaft bei der Be­wir­tung, die Chor­vor­stän­de dankten dafür. Das erste Se­re­na­den­kon­zert im historischen Steinbruch war ein ganz be­son­de­res Erlebnis und sicher nicht das letzte Event dieser Art.

Badische Zeitung vom 16.07.2013 von Franz Hilger

Gesang dreier Chöre im historischen Steinbruch

Konzert an ungewöhnlichem Ort in Pfaffenweiler.

Pfaffenweiler. Der Män­ner­ge­sang­ver­ein, der Frauenchor und der Jugend- und Kinderchor hatten zu einem Konzert in einem au­ßer­ge­wöhn­li­chen Ort ein­ge­laden. Die Chöre prä­sen­tier­ten sich oben im Ge­mein­de­wald zwischen Fels­wän­den und Ge­röll­hal­den im hi­sto­ri­schen Steinbruch. An diesem warmen Som­mer­tag kamen au­ßer­ge­wöhn­lich viele Besucher. Schon eine Stunde vor Beginn der Ver­an­stal­tung waren die meisten be­reit­ge­stell­ten Sitzplätze belegt und es mussten noch eiligst zu­sätz­li­che Bänke und Stühle beschafft werden. Am Ein­gangs­be­reich und im Steinbruch waren viele Leuchten mit brennenden Kerzen auf­ge­stellt. Sie ver­mit­tel­ten be­son­ders bei Einbruch der Dunkelheit eine ganz besondere Stimmung... Die Akteure bekamen lang­an­hal­ten­den Applaus für ihre Dar­bie­tung und natürlich gab es eine Zugabe...

Badische Zeitung vom 9.07.2013 von Franz Hilger

Freude und Mut durch den Gesang

Vor 150 Jahren gründete sich der Männergesangverein Pfaffenweiler / Am Samstag gibt es ein Serenadenkonzert im Steinbruch.

Pfaffenweiler. Er ist der zweit­äl­te­ste Verein im Schneckental: der Män­ner­ge­sang­ver­ein, der in diesem Jahr auf 150 Jahre seines Bestehens zu­rück­blic­ken kann. Darüber, wie es 1863 zur Gründung kam, gibt es keine genauen Angaben. Sicher aber ist, dass sich in dieser Zeit in vielen Orten sang­es­freu­di­ge Männer zu­sam­men­fan­den und einen Verein gründeten. Gefeiert wird das Jubiläum am Samstag, 13. Juli, mit einem Se­re­na­den­kon­zert im Steinbruch. Das große Ge­burts­tags­fest findet dann im kommenden Jahr in der frisch sanierten Bat­zen­berg­hal­le statt.

Der badische Säng­er­bund, die Dach­or­ga­ni­sa­tion der Ge­sang­ver­ei­ne Badens, wurde 1862 in Karlsruhe gegründet. Und auch im be­nach­bar­ten Eh­ren­stet­ten wurde 1863 ein Verein gegründet. Es gibt Hinweise, dass es schon etliche Jahre vor der of­fi­ziel­len Gründung einen Män­ner­chor in Pfaf­fen­wei­ler gegeben hat. Es sind noch hand­ge­schrie­be­ne Lie­der­bü­cher, Rechnungen für das Ab­schrei­ben der Noten und für den Ankauf von Kerzen – mit ihnen wurde abends das Pro­be­lo­kal dürftig be­leuch­tet – vor­han­den.

In der ersten Hälfte des 19. Jahr­hun­derts haben viele Menschen aus dem Breisgau ihre angestammte Gemeinde verlassen – nicht etwa aus A­ben­teu­er­lust, sondern es waren wirt­schaft­li­che Gründe, die die Leute ver­an­lass­ten, sich in Nord­a­me­ri­ka oder auch in Algerien eine neue Existenz aufzubauen. Mehrere Missernten und eine allgemein schlechte Lage ver­an­lass­ten die Leute zu diesem schweren Schritt. Vielleicht haben sich die Menschen der Dorf­ge­mein­schaft in dieser misslichen Si­tu­a­tion durch das ge­mein­sa­me Singen ein wenig Freude und auch Mut gemacht. In der Chronik des Vereins heißt es aber auch: „Der Zu­sam­men­schluss zu einem Ge­sang­ver­ein war auch ein Akt des Bür­ger-Selbst­be­wusst­seins, frei von kirchlichen und ho­heit­li­chen Richt­li­ni­en sollte der Chorgesang, bis dahin nur höfischem und städtischem Leben zugeordnet, auch Einzug finden in land­wirt­schaft­lich geprägte Gemeinden.“... 1945 schrieb der Ver­eins­chro­nist: „Nach langer Pause folgt nun wieder ein Jah­res­be­richt des frisch aufgebauten Män­ner­ge­sang­ver­eins.“ Im Juni 1945 wurde beschlossen, dass jeder der aus Ge­fang­en­schaft heim­keh­ren­den Sänger mit einem Ständchen begrüßt wird. In diesem Monat fand die erste Haupt­ver­samm­lung nach dem Kriege statt und ein Jahr danach ver­an­stal­te­te der Verein bereits ein Konzert im Gasthaus Stube. 1949 hatte der Verein 50 aktive und 123 passive Mit­glie­der. Hier sei auf einen Beschluss der Vor­stand­schaft aus diesem Jahr verwiesen: „Jeder Sänger, der die Probe nicht besuchen kann, hat eine schriftliche Ent­schul­di­gung in der be­tref­fen­den Probe beim Vorstand abzugeben. Wer in der Probe un­ent­schul­digt fehlt, wird mit einer Mark bestraft, er zu spät kommt mit 50 Pfennig. Bei Ver­an­stal­tung­en werden die Strafen um das Doppelte erhöht. Dies gilt auch für die­je­ni­gen, welche das Pro­be­lo­kal während der Probe verlassen.“ ... Vielen älteren Bürgern ist noch die 1250-Jahr-Feier des Ortes 1967 in guter Er­in­ne­rung. Hierbei wurde von dem Verein das Chorwerk „Heiliges Land“ aufgeführt. Die mu­si­ka­li­sche Leitung hatte Karl Engelmann. Weiter kam es bei diesem Fest zur Ur­auf­füh­rung des Pfaf­fen­wei­ler Hei­mat­lieds. Den Text dazu schrieb die Pfaf­fen­wei­ler Hei­mat­dich­te­rin Maria Hanser. 1971 gab Gustav Gutgsell aus ge­sund­heit­li­chen Gründen sein Amt ab, für ihn wurde Erwin Kotterer an die Spitze des Vereins gewählt. Rektor Paul Nun­nen­ma­cher übernahm 1974 die mu­si­ka­li­sche Leitung. Hatten die Proben bislang im Rathaus statt­ge­fun­den, fanden die Sänger 1975 ein neues Domizil in der neuen Bat­zen­berg­hal­le.

Der Män­ner­ge­sang­ver­ein war von Anfang an beim Schnecke-Fescht und auch beim davor statt­fin­den­den Dorfhock mit dabei. Nach zehn­jäh­ri­ger Tä­tig­keit als Vor­sit­zen­der gab Erwin Kotterer das Amt des Vor­sit­zen­den ab, für ihn wurde Richard Kun­zel­mann gewählt. 1987 übergab er an Peter Kotterer. Unter seiner Leitung feierte der Verein 1988 sein 125-jähriges Bestehen. Im Jahre 2002 gab Kotterer sein Amt ab und wurde zum Eh­ren­vor­sit­zen­den ernannt. Nachfolger wurde Winfried Lie­sen­feld, 2008 wurde Robert Bösch Vor­sit­zen­der. Seit 2011 steht Thomas Lutz an der Spitze des Vereins.

Reblandkurier vom 10.07.2013 von Brigitta Wieber

Drei Chöre, zwei Jubiläen und ein Konzert

150 Jahre Männergesangverein Pfaffenweiler: Serenadenkonzert mit weiteren Chören im historischen Steinbruch

Pfaffenweiler. Am kommenden Samstag, 13. Juli, feiert der Män­ner­ge­sang­ver­ein Pfaf­fen­wei­ler 1863 e.V. (MGV) mit einem Se­re­na­den­kon­zert im hi­sto­ri­schen Steinbruch sein 150-jähriges Bestehen. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr, der Eintritt ist kostenlos. ... Der hi­sto­rische Steinbruch wird zum Konzert festlich geschmückt und mit Kerzen beleuchtet werden, was für die Besucher zu einem un­ver­gess­li­chen Abend in un­ge­wöhn­li­chem Ambiente beitragen dürfte. Für leckere Speisen und Getränke sorgen der MGV und der Frauenchor.

Das mu­si­ka­li­sche Programm lässt keine Wünsche offen, denn nicht nur der MGV be­strei­tet das Konzert, er hat dazu auch den Frau­en­chor St. Columba, der e­ben­falls in diesem Jahr mit dem 50-jährigen Bestehen ein Jubiläum feiern kann, sowie den Kinder- und Jugendchor St. Columba bei der Pro­gramm­ge­stal­tung mit­ein­be­zo­gen. Unter der Leitung von Annette Üblacker (Kinder- und Jugendchor), Alfred Nienhaus (Frauenchor) und Christian Wunsch (MGV) werden die Chöre zusammen wie auch einzeln auf­tre­ten und aus ihrem um­fang­rei­chen Re­per­toire die Besucher mu­si­ka­lisch ver­wöh­nen.

Die eigentliche 150-Jahrfeier mit einem großen Fest­pro­gramm und Gastchören wird auf Grund des Umbaus der Bat­zen­berg­hal­le bis zu deren Fer­tig­stel­lung auf Oktober 2014 ver­scho­ben...

Das mu­si­ka­li­sche Programm des Kon­zert­a­bends am kom­men­den Samstag bietet Melodien un­ter­schied­li­cher Kom­po­ni­sten an. Es sind unter anderem klassische Werke von W. A. Mozart, Carl Maria von Weber oder Felix Men­dels­sohn-Bar­thol­dy, aber auch moderne Songs von Michael Jackson, Udo Jürgens, Leonard Cohen oder dem grie­chi­schen Kom­po­ni­sten Vangelis dabei.

Das Jahr 1863 gilt als Grün­dungs­jahr des MGV Pfaf­fen­wei­ler. Damit ist er nach dem Mu­sik­ver­ein der zweit­äl­te­ste Verein in Pfaf­fen­wei­ler. In den 150 Jahren seit der Ver­eins­grün­dung hat sich nicht nur die Welt, sondern auch die Ge­mein­de Pfaf­fen­wei­ler und ihre In­fra­struk­tur ver­än­dert, nicht aber das En­gage­ment der Bürger, die sich in einem der zahl­rei­chen Vereine en­ga­gie­ren, obwohl die beiden Weltkriege auch am Ver­eins­le­ben nicht spurlos vor­bei­ge­gang­en sind. Der MGV musste nach dem letzten Krieg laut Beschluss der damaligen fran­zö­si­schen Mi­li­tär­re­gie­rung neu gegründet werden und zwar „nur von Männern, die politisch unbelastet“ waren. 1975 wurde der Verein in das Ver­eins­re­gi­ster auf­ge­nom­men, damals als gemischter Chor, zum reinen Männerchor wurde er im Jahr 1987 und ist es auch bis heute geblieben. Dem MGV Pfaf­fen­wei­ler gehören derzeit 21 aktive Sänger an, seit Dezember 2005 ist Christian Wunsch Dirigent und künst­le­ri­scher Leiter des Chores. Der MGV und seine Sänger beteiligen sich nicht nur mit kon­zer­tan­ten Auftritten das ganze Jahr über am kul­tu­rel­len Dorfleben und bei Ver­an­stal­tung­en, sie sind auch beim Schnec­ken­fest mit einer Laube ver­tre­ten, um ihren Beitrag zum Dorfleben zu leisten.


Badische Zeitung vom 10.05.2013 von Tanja Bury

Ein Sieg für die Europäische Idee

Deutsche und slowenische Bürgermeister spielen 7:0

Pfaffenweiler. Europa im Schnec­ken­tal: Beim Empfang der slo­we­ni­schen und deutschen Bür­ger­mei­ster­na­tio­nal­mann­schaf­ten im Vor­feld des Län­der­spiels gestern betonten Bür­ger­mei­ster Dieter Hahn und der Team­ma­na­ger der deutschen Elf, Neuenburgs Rathauschef Joachim Schuster, wie wichtig solche Be­geg­nung­en für ein lebendiges Europa sind. Zu einem Volksfest wurde der Kick am Nachmittag, der 7:0 für die Deutschen ausging.

Nach 15-stündiger Fahrt und mit gehöriger Ver­spä­tung waren die kickenden Bür­ger­mei­ster aus Slowenien am Mitt­woch­a­bend in Pfaf­fen­wei­ler angekommen – eskortiert von Pfaf­fen­wei­lers hupenden und blinkenden Feu­er­wehr­au­tos...

Am Don­ners­tag­mor­gen trafen sich die Mannschaften in ihren of­fi­ziel­len Trai­nings­an­zü­gen, ihrem je­wei­li­gen Anhang und mit knapp 100 Bürgern zum of­fi­ziel­len Empfang auf dem Rat­haus­platz. Der HHV Pfaf­fen­wei­ler sowie der Män­ner­ge­sang­ver­ein umrahmten die Ver­an­stal­tung, bei der sich Spieler, Team­ma­na­ger und of­fi­ziel­le Be­gleit­per­so­nen ins Gästebuch der Gemeinde Pfaf­fen­wei­ler eintrugen...

Länderspiel der Bürgermeister

„Ich freue mich so sehr, dass unser Win­zer­dorf Aus­tra­gungs­ort des Länderspiels und Ausgangsort für ein vier­tä­gi­ges Treffen und damit für eine lebendige Beziehung in einem vereinten Europa ist“, so Bür­ger­mei­ster Dieter Hahn. Die Bür­ger­mei­ster­na­tio­nal­mann­schaf­ten seien Bot­schaf­ter ihres Landes und Garanten für die eu­ro­pä­i­sche Idee, die es dieser Tage nicht immer leicht habe...


1.05.2013

Maisingen

Erster Mai 2013

Am 1. Mai 2013 waren die Sänger des MGV wieder in alter Tradition ab 7 Uhr in Pfaffenweiler unterwegs. Sie sangen an verschiedenen Plätzen und bei Freunden und Sponsoren und wurden fürstlich bewirtet. Mit dabei war unser neuer Sänger Hartmut Bischoff, herzlich willkommen in unserer Runde und im Bass! Wie jedes Jahr kehrten wir auch bei unseren beiden Geburtstags„kindern“ Anna Scherle und Heidi Huhle ein und sangen jeweils ein Ständchen. Alles Gute zum Geburtstag!


29.09.2012

Herbstkonzert in Wieden

Wieden 2012

Am Samstag, den 29. September 2012 traten wir beim Herbstkonzert des MGV Wieden auf. Für Christian Wunsch sprang dankenswerterweise kurzfristig Fritz Haege als Dirigent ein. Ein aufmerksames Publikum, darunter eine Wandergruppe und Gäste aus dem Fernen Osten, und die beteiligten Chöre aus Wieden, Todtnau/Aftersteg, Hartheim und Pfaffenweiler zauberten mit einer bunten Mischung wunderbarer Melodien eine konzentrierte Atmosphäre, die bis tief in die Nacht anhielt. Es war gegen Mitternacht, als wir uns nach gemeinsam mit den Chören und den Zuhörern im Saal angestimmten Liedern auf den Nachhauseweg machten.


3.09.2012

35. Schneckenfest

Schneckenfest 2012

Für den Aufbau unserer Schneckenfest-Laube im „Fuchsloch“ haben sich einige sehr patente Helfer gemeldet, die uns tatkräftig unter die Arme gegriffen haben. Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung. Zusammen mit unseren Sängern ist es uns wieder gelungen, den 40m langen Hof zu überdachen, zu dekorieren und gemütlich herzurichten. Unsere Frauen schmückten den Hof wie jedes Jahr mit frischen Blumen und Gestecken. Herzlichen Dank! Zahlreiche Gäste und Gruppen besuchten uns, z.B. die Schalmeien aus St. Georgen und der MGV Wieden. 


16.08.2012

Wanderung in den Schweizer Alpen

Mitte August 2012 waren 19 Sänger mit ihren Frauen zu einer zweitägigen Hochgebirgswanderung unterwegs.


22.07.2012

Chorfestival Freiburg

Am Samstag 21. und Sonntag 22. Juli 2012 brachten wir anlässlich der 150-Jahrfeier des Breisgauer Chorverbands zusammen mit den Kindern der Schneckentalschule und vielen anderen Chören Freiburg zum Erklingen.


7.06.2012

Fronleichnamsprozession


Badische Zeitung vom 17.04.2012 von Frowalt Janzer

Mehr Muße für die schönen Dinge des Lebens

Frühjahrskonzert des Männergesangvereins Bollschweil / Mit dabei: die Trachtenkapelle und die Sänger aus Pfaffenweiler.

Bollschweil. Zum Frühjahrskonzert hatte der Männergesangverein (MGV) „Eintracht“ Bollschweil Liebhaber des deutschen Liedgutes in die Möhlinhalle eingeladen. Mit der Auswahl der Stücke trafen der MGV Bollschweil, Bassbariton Manuel Marc’, Gastverein MGV Pfaffenweiler und der Musikverein "Trachtenkapelle" Bollschweil den Geschmack des Publikums.

Nach der Eröffnung des Konzerts mit „Der Winter ist vergangen“, einer Volksweise aus dem 16. Jahrhundert, durch den MGV Bollschweil begrüßte Vorstand Konrad Weber die Gäste, darunter die Ehrenvorstände Siegfried Diesch und Heinrich Schmutz, Ehrenbürger Willi ...


Badische Zeitung vom 14.03.2012 von Franz Hilger

Mitglieder wurden geehrt

MGV Pfaffenweiler.

Pfaffenweiler. Thomas Lutz, seit einem Jahr Vorsitzender des Männergesangvereins (MGV) 1863, erinnerte bei der Hauptversammlung daran, dass im kommenden Jahr das 150-jährige Bestehen des Vereins gefeiert werden kann. ...


Badische Zeitung vom 25.10.2011 von Ingeborg Grziwa

Ein fröhlicher Schlusspunkt

Herbstkonzert am Ende des Jubiläumsjahres 2011: Unterhaltsamer Chorabend in Buggingen.

Buggingen-Seefelden. Die Feierlichkeiten des Männergesangvereins Buggingen aus Anlass seines 175-jährigen Bestehens klangen mit dem Herbstkonzert in der Winzerhalle Seefelden in lockerer Atmosphäre fröhlich aus. Zu dem gelungenen Abend trugen nicht zuletzt auch der gemischte Chor Dattingen sowie die Männergesangvereine aus Pfaffenweiler und Niederweiler bei. Präsentiert wurde ein bunter Melodienreigen in allen Klangfarben des Chorgesangs.

Stimmgewaltig und ganz klassisch eröffnete der Jubiläumsverein unter der Leitung von Mathias Untch mit „Abendfrieden“ von Rudolf Desch den Konzertreigen, gefolgt von „Unser tägliches Brot“ und „Hoch dem Markgräfler Wein“. „Der Männerchor hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt, es sind einige tolle Stimmen dazu gekommen“, sagte Vorsitzender Günther Schlenker eingangs. Nach den ganzen Feierlichkeiten, angefangen vom großen Festbankett und Jahreskonzert im Frühjahr über das Kinderchortreffen bis hin zur Teilnahme am Chortreffen im Trentino, sollte das Herbstkonzert der lockere Jahresabschluss mit Sangesfreunden sein. Den Männerchor Buggingen und seine musikalischen Gäste schweißt die Freude und der Spaß am Chorgesang zusammen. Das wurde spätestens am Ende des Konzerts deutlich, als alle Chöre gemeinsam das bekannte Weinlied „Aus den Reben in die Tonne, aus der Tonne in das Fass“ sangen.

Der gemischte Chor Dattingen begeisterte unter der Leitung von Sergej Ryskin mit einem Medley bekannter amerikanischer Folksongs, dem Chorsatz „Hätt’ ich einmal nur Zeit“ und dem Welthit „Über sieben Brücken musst du geh’n“ von der Gruppe Karat, bekannt geworden aber auch durch Peter Maffay. „Malaika“, ein Liebeslied aus Afrika und der Song „Boote in der Nacht“ aus dem Musical „Elisabeth“ beendeten dieses Intermezzo.

Der MGV Pfaffenweiler unter der Leitung von Christian Wunsch begann seinen Auftritt mit dem Song „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern. Zum Programm gehörten aber auch „Swing the Prélude“ oder „The Lion sleeps tonight“. Ein Highlight war zweifellos die Interpretation von Reinhard Meys „Diplomatenjagd“ und „The Conquest of Paradise“, bekannt durch die Gruppe Vangelis.

Musikalische Glückwünsche zum Jubiläum überbrachte auch der MGV Niederweiler unter der Leitung von Martin Schneider, der im nächsten Jahr sein 150-jähriges Bestehen feiert. „Lustig ihr Brüder“ forderte der Chor die Gäste auf und stellte sich selbst als „D’lustigen Musikanten“ vor. Begeistert war das Publikum aber auch vom „kleinen grünen Kaktus“. Als Kontrast dazu präsentierten sich die Sänger dann als Winzerchor mit dem Titel „Wir han geschnitzt das lange Jahr“ von Felix Mendelssohn-Bartoldy und als Überraschung zu später Stunde mit dem bekannten Wächterruf „Hört ihr Leute lasst euch sagen“. Den glanzvollen Schlusspunkt unter das Konzert und das gesamte Jubiläumsjahr setzte noch einmal der MGV Buggingen mit bekannten Schlagern wie „Heute beginnt der Rest deines Lebens“, „Junger Adler“ oder „Manchmal möchte ich schon mit dir“, sowie „The Rose“ als eine musikalische Liebeserklärung an ein Geburtstagskind.


Badische Zeitung vom 23.07.2011 von Franz Hilger

Die Sänger haben einen neuen Vorsitzenden

Thomas Lutz führt nun den Männergesangverein Pfaffenweiler.

Pfaffenweiler. Führungswechsel beim Män­ner­ge­sang­ver­ein Pfaf­fen­wei­ler: In der Haupt­ver­samm­lung wurde Thomas Lutz zum Nachfolger von Robert Bösch im Amt des Vor­sit­zen­den gewählt. Sein ebenfalls neu gewählter Stell­ver­tre­ter ist Otto Schnur. Er übernimmt das Amt von Günther Reich. Neben den Wahlen standen aber auch Ehrungen und die Ver­ab­schie­dung der beiden verdienten Sänger Rudolf Eckerle und Heinrich Scherle in den mu­si­ka­li­schen Ruhestand im Vor­der­grund der Ver­samm­lung.

Der scheidende Vorsitzende Robert Bösch würdigte die vielfältigen Verdienste der beiden Männer für den Männergesangverein. Rudolf Eckerle ist dem Verein 1950 beigetreten, Heinrich Scherle bereits 1947. Beide gehören dem Chor somit über 60 Jahre an. Zur Verabschiedung erhielt Rudolf Eckerle eine Holzbank und Heinrich Scherle bekam einen Gedenkstein mit verschiedenen Symbolen.

Mit Werner Kiefer, Heinz Schröder, Horst Timmerhof und Trudbert Blattmann konnten vier passive Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. In die Reihe der aktiven Ehrenmitglieder wurde Hermann Wörner aufgenommen.

Schriftführer Norbert Schneider gab einen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr: Er erinnerte unter anderem an das Konzert zusammen mit dem Frauenchor und an das gemeinsame Konzert aller Pfaffenweiler Chöre. Über die Finanzen des Vereins informierte Julius Bucher. Der musikalische Leiter des Chores, Christian Wunsch, war verhindert. Sein Bericht wurde von Robert Bösch vorgelesen. „Mit großer Freude denke ich an das gemeinsame Konzert aller Chöre im Januar zurück, bei dem sich der Männergesangverein von seiner besten Seite zeigen konnte. Es war ein großartiger Auftritt, der darüber hinaus gezeigt hat, dass in Pfaffenweiler Großes möglich ist, wenn man die Aktivitäten der verschiedenen musikalischen Gruppierungen zu einem Ganzen bündelt“, so Dirigent Christian Wunsch.

Aus beruflichen Gründen musste Robert Bösch das Amt des Vorsitzenden zur Verfügung stellen, auch sein Stellvertreter Günther Reich und Beisitzer Alex Schuble stellten sich nicht mehr zur Wahl. Reich wird aber weiterhin als Vizedirigent tätig sein. Die Sänger bedankten sich bei den scheidenden Vorstandsmitgliedern und überreichten ihnen Abschiedsgeschenke.

Die Satzung des Vereins wurde überarbeitet und von Rechtsanwalt Gerhard Geckle erläutert. Die versammelten Mitglieder stimmten der neuen Satzung zu. Bürgermeister Dieter Hahn dankte dem Männergesangverein für sein Wirken in der Gemeinde. Er erinnerte an das Partnerschaftsjubiläum mit den Gästen aus Jasper, welches vom Chor mitgestaltet wurde. Die vorgetragenen Lieder haben den amerikanischen Gästen gut gefallen und sie sprechen immer noch von dem fröhlichen Abend im VfR-Heim, so der Bürgermeister.

Wahlen: Vorsitzender Thomas Lutz, stellvertretender Vorsitzender Otto Schnur, Schriftführer Norbert Schneider, Kassier Julius Bucher, Beisitzer Hermann Wörner, Günther Klima und Mathias Bösch.


Badische Zeitung vom 4.02.2011 von Franz Hilger

Eine Gemeinschaft aus fünf Chören

Rund 100 Sängerinnen und Sänger erfreuten das Publikum in der Batzenberghalle Pfaffenweiler.

Pfaffenweiler. Fünf Chöre der Gemeinde Pfaffenweiler veranstalteten erstmals zusammen ein Konzert und stieß damit auf großes Interesse: Die Batzenberghalle war schon lange vor Beginn voll besetzt. Die Idee zu diesem abendlichen Zusammentreffen hatte Markus Wagner, der mit Sabine Streßler die Jugendband leitet. Beide waren die Organisatoren des Abends.

Markus Wagner begrüßte die vielen Freunde der Chormusik und stellte erfreut fest, dass an diesem Abend etwa hundert Sänger und Sängerinnen alter Altersgruppen aktiv dabei sind. Die Ansage der Programmfolge übernahm Stefan Wilkens. Er verstand es, kurz, informativ und witzig die einzelnen Chorstücke anzusagen.

Der Kinderchor unter Leitung von Annette Üblacker machte den Anfang. Die Buben und Mädchen sangen vier Lieder, „Die Jahresuhr“, „Gummibär“, „Can you feel the love tonight“ und „I will follow him“. Nach der Darbietung des Gummibärenliedes warfen die jungen Sänger einige der begehrten Süßigkeiten ins Publikum. Der Frauenchor, von Alfred Nienhaus geleitet, hatte „I've got pece like a river“, „Samba lele, kleiner Chico“ und „Ein Likörchen für das Frauenchörchen“ in seinem Repertoire. Den swingenden Damen wurde am Ende des Liedes sogar ein Gläschen Likör serviert. Die Männer und Frauen des Kirchenchors St.Columba erfreuten mit den Liedern „Put your Hand in the Hand“, „Siyahamba“, „Das Lama“ und „In Mondes Schimmer“. Der Chor wird von Markus Spanger geleitet. Der Männergesangverein sang die Melodie von Reinhard May „Diplomatenjagd“, dann von Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“ und „Landerkennung“. Bei der Melodie „ja das alles auf Ehr“ aus der Operette „Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauß sang der Leiter des Chores, Christian Wunsch, den Solopart. Die Jugendband St.Columba hatte mit ihrer Instrumentalgruppe viele bekannte Lieder in ihrem Repertoire, „He Holy Queen“, „My Way“, „Nothings gonna change my love for you“, „Hallelujah“, „Afrika“ und „Les Humphries“.

Zum Schluss des Konzerts kam der Ruf nach Zugabe und er wurde erhört: Zur Abba- Melodie „Thank you for the music“ versammelten sich alle Akteure des Abends vor und auf der Bühne– ein beeindruckendes Bild der großen Chorgemeinschaft. Sabrina Barth brillierte bei dieser Aufführung als Solistin.

Der Vorsitzende des Männergesangvereins, Robert Bösch, dankte allen Mitwirkenden und den Zuhörern für den begeistert gespendeten Applaus. Präsente gab es für die fünf Dirigenten Annette Üblacker, Alfred Nienhaus, Markus Spranger, Christian Wunsch und Markus Wagner, für den Bongo-Trommler Philipp Stöcks, den Trompeter Daniel Hank und die Männern, die verschiedene Liedvorträge am Klavier begleitet hatten: Markus Spranger, Christian Salm und Christoph Mutterer.


Badische Zeitung vom 8.05.2010 von Franz Hilger

Sänger und Musiker ernten begeisterten Applaus

Männergesangverein und Frauenchor Pfaffenweiler geben gemeinsames Konzert in der Pfarrkirche / Ehrung für Rudolf Eckerle.

Pfaffenweiler. Mit einem beeindruckenden und abwechslungsreichen Programm gestalteten der Männergesangverein und der Frauenchor ein Konzert in der Pfarrkirche St. Columba. Auffallend viele Zuhörer waren an diesem Maitag gekommen, um den Orgelklängen und den Liedvorträgen der beiden Chöre zu lauschen.

Mit „Präludium in Es-Dur“ von Johann Sebastian Bach leitete Markus Spranger an der Orgel den Konzertabend ein. Es folgte das „Kyrie aus der Messe in F-Dur Sancti Johannis de Deo“ von Joseph Haydn, dargeboten von beiden Chören. Weiter sang der Männerchor „Hymne an Gott“ von Johann Haydn und die bekannte Mozartmelodie „Ave verum“. Der Frauenchor erfreute mit „Hebe deine Augen auf“ von Felix Mendelsohn-Batholdy und „Da pacem“ von Charles Gounod. Der musikalische Leiter des Männergesangvereins, Christian Wunsch, brillierte bei diesem Konzert als Tenor, er sang mit Orgelbegleitung die Arie „So ihr mich von ganzem Herzen suchet“, „Ave maria“ von Bach und „Agnus die“ von Bizet. Mit dem eindruckvoll dargebotenen Werk „Andantino As-Dur“ vom Cesar Franck demonstrierte Markus Spranger wie vielfältig die Walckerorgel in der Pfarrkirche Pfaffenweiler ist.

Bei dem von beiden Chören vorgetragenen Gospel „What a wonderful world“ hatte Erhard Leimgruber den Solopart übernommen und die bekannte Melodie von „Day by Day“ sangen die drei Solisten Gabi Benitz, Ehrhard Leimgruber und Christian Wunsch. „Gebet“ so lautete der Titel einer Melodie von Moritz Hauptmann. Dieses Lied sang der Frauenchor. Es folgte von den Männer dargeboten „Das Morgenrot“ von Robert Pracht. Zum Abschluss der Programmfolge sangen beide Chöre „Agnus Dei“ aus der Messe in F-Dur von Joseph Haydn. Begeistert applaudierten die vielen Zuhörer, sie erhoben sich gar von ihren Plätzen um damit kund zu tun wie sehr das Konzert gefallen hat. Der Frauenchor wird von Alfred Nienhaus geleitet und der Männerchor von Christian Wunsch. Nach dem Konzert versammelten sich die Akteure im Columbasaal. Christian Wunsch bedankte sich bei allen Mitwirkenden und zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen. „Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass wir wieder mal so ein Konzert miteinander machen“, meinte er.

Bei der Zusammenkunft wurde Rudolf Eckerle für 60-jährige aktive Mitgliedschaft im Männergesangverein geehrt. Bei der Hauptversammlung des Männergesangvereins war er krank und so konnte ihm die Urkunde nicht übergeben werden. Der Präsident des Breisgauer Sängerbundes, Hans-Peter Hartung, und die Vorsitzende der Gruppe Süd des Sängerbundes, Barbara Locherer-Kuhs, würdigten die langjährigen Verdienste des Geehrten für die Pflege des deutschen Liedguts und der guten Kameradschaft unter den Sängerkameraden. Der Vorsitzende des Männergesangvereins, Robert Bösch, dankte Rudolf Eckerle für seine Treue zum Verein und für seine vielfältige Hilfe beim Schneckenfest. Die Sänger bedankten sich bei den Geehrten mit einem Ständchen.


Badische Zeitung vom 9.04.2009 von Franz Hilger

Die Besucher summen mit

Männergesangverein Pfaffenweiler gibt mit Chören aus Kirchzarten und Elzach ein buntes Konzert.

Pfaffenweiler. Das „Konzert im Frühling“ des Männergesangvereins Pfaffenweiler wurde zu einem großen Erfolg: Außer der heimischen Chorgemeinschaft haben noch die Männergesangvereine Kirchzarten und Elzach das abwechslungsreiche musikalische Programm mitgestaltet.

Mit dem „Jägerchor“ von Carl-Maria von Weber und „Abschied“ von Felix Mendelsohn-Bartholdy leitete der gastgebende Chor unter der Leitung von Christian Wunsch den Konzertabend ein. Es folgte das Seemannslied „Landerkennung“ von Edward Grieg. Dieses Lied wurde zusammen mit dem MGV Kirchzarten dargeboten. Zu einem besonderen Höhepunkt des Abends wurde „Entree couplet“ aus der Oper „Zigeunerbaron“ von Johann Strauß. Hierbei überzeugte Dirigent Christian Wunsch mit einem Solo.

Die Sänger aus Kirchzarten – ebenfalls unter der Leitung von Christian Wunsch – sangen „Die Gewissheit“ von Harald Genzmer, „Freude lasse uns beim Zechen“ von Mozart, „Ergo bibamos“ von Max Eberwein und die Melodie von Friedrich Silcher „Entschuldigung“. Der Männergesangverein Elzach unter der Leitung von Joachim Nopper hatte „Klänge der Freude“ von Edward Elger, das Loblied auf den Wein „Erhebet das Glas“ von Giuseppe Verdi und die beliebte Offenbach-Melodie „Can Can“ im Programm. Der zweite Teil des Konzerts wurde von den Sängern aus Kirchzarten eingeleitet, sie sangen Mozarts „Bundeslied“ und „O Isis“ sowie den bekannten „Gefangenenchor aus Nabucco“ von Giuseppe Verdi. Weiter ging es mit dem MGV Elzach und „Conquest of Paradise“ von Vangelis und „Halleluja, sing ein Lied“ von Kobi Oshrat. Viele Applaus gab es für „The Lion sleeps to night“ von John Hondorp.

Zum Abschluss der zweieinhalbstündigen Konzertfolge traten nochmals die Sänger aus dem Schneckental auf, sie brachten bekannte und beliebte Melodien von Reinhard Mey, den Beatles und Udo Jürgens zu Gehör. Die Besucher summten und sangen mit, wippten mit den Beinen und applaudierten begeistert. Eine Zugabe musste gegeben werden.

Die Ansage hat wieder Stefan Wilkens übernommen, er verstand es kurz und informativ die Lieder vorzustellen. Am Klavier wurden die Chöre von Klaus Simon begleitet.


20.12.2008

Adventssingen in Gutach 2008

Konzert des MGV Pfaffenweiler begeistert die Gutacher

Glanzvoll und festlich: Im Rahmen des Gutacher Advents gestalteten Gutacher Künstler und der Männergesangverein Pfaffenweiler sowie Pfarrvikar Mirko Diepen am Samstag, 20. Dezember 2008 in der Peterskirche ein großes Konzert. Mit Spannung warteten die Besucher in der vollbesetzten Kirche auf die ersten Melodien. In vollendeter Harmonie übernahm der Chor aus Pfaffenweiler unter Leitung von Christian Wunsch den Einstieg mit „Ich will den Herrn loben“ von Georg Telemann. Pfarrvikar Mirko Diepen gestaltete zwischen den Stücken besinnliche Lesungen, etwa mit einem Gedicht von Friedrich Rückert von 1834, das zur Adventszeit die christliche Botschaft deutlich machte: Veränderung ist nicht durch Waffen möglich. Der Applaus am Ende des Konzerts wollte minutenlang nicht enden. Bürgermeister Siegfried Eckert ergriff das Wort: „Das war ein musikalischer Höhepunkt der besonderen Art.“ Der Männergesangverein aus Pfaffenweiler gab noch eine Zugabe mit „Maria durch ein’ Dornwald ging.“ Stimmgewaltig und festlich gestaltete der MGV Pfaffenweiler das Konzert im Rahmen des Gutacher Advents in der Peterskirche.

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